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Ja, ich will die Islamisierung des Abendlandes! Und ich bin nicht Charlie!

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Bismillahir rahmanir rahim

Natürlich meine ich nicht das, was uns die Salafisten als „Islam“ verkaufen wollen – diese handeln ja in fast allen Punkten gegen das, was uns der Prophet Muhammed, s.a.s., als Botschaft gebracht hat. Ich glaube fast, alles was bei ihnen vom Islam übrig geblieben ist, ist dass sie sich im Gebet gen Mekka verneigen. Aber wen sie da anbeten? – Gott, den Schöpfer allen Seins, den Barmherzigen, den Allerbarmer wohl kaum.

Allah verbietet das Töten von Zivilpersonen, auch wenn sie ausgewiesene Islamfeinde sind. Muslime müssen mit ihrer Zunge oder der Feder kämpfen – es sei denn, sie sind im Verteidigungskrieg.

Nein, die Lehre des Propheten, s.a.s., ist eine andere. Allah sagt über ihn im Qur´an:

„In diesem ist fürwahr eine Botschaft an Leute, die (Uns) dienen. Und Wir haben dich nur als Barmherzigkeit für die Weltenbewohner gesandt.“ (Sûra 21:106-107)

Und Muhammed, s.a.s., das beste aller Geschöpfe, hat sich stets geduldig gezeigt, in den Zeiten der Unterdrückung, oder auch in den Zeiten der Macht. Es ist eine Schande, wenn sich in der Woche, in der wir seinen Geburtstag feiern, angebliche Muslime erdreisten, einen Massenmord zu begehen, angeblich um den Propheten, s.a.s., zu verteidigen. Aber ob die Attentäter von Paris wirklich diese Motivation hatten, kann man auch bezweifeln (s. Video von KenFM unten und Beitrag von Christoph Hörstel)

Wer wirklich dahintersteckt, das wird noch herauszufinden sein. Und wird vermutlich genauso schwierig wie bei 9/11, wo wir ja mit Sicherheit nur wissen, dass es nicht so war, wie man uns weis machen will.

Wie der Prophet, s.a.s., mit Beleidigungen umging, das wird z.B. hier erzählt:

Als Muslime sollen wir dem Vorbild des Propheten nacheifern, seiner „Sunna“. Das gilt für alle islamischen Konfessionen. Es zeigt sich deutlich an diesem Beispiel unter vielen, dass das was der „IS“ ,  Al Qaida und alle anderen gewalttätigen Leute, die sich Muslime nennen, mit dem Islam wirklich nichts zu tun haben.

Neuerdings wird uns Muslimen um die Ohren gehauen, wir könnten nicht sagen, dass dieser Terror nichts mit dem Islam zu tun habe. Und darum müssten wir uns distanzieren.

Nein muss ich nicht. Ich muss nicht „Je suis Charlie“ sein. Bin ich nicht. Dieses ist ein Schmierblatt, dass seine Popularität, soweit ich herausgefunden habe, überwiegend mit billiger Islamhetze macht. Mit denen soll ich mich identifizieren? Für mich hat jede Freiheit Grenzen, auch die Presse- und Meinungsfreiheit und „Charlie“ lügt. Ich habe mit solchen Leuten nichts zu tun, aber natürlich verurteile ich die Morde an den Mitarbeitern dort. Man darf solche Taten nicht begehen, s.o. Da bin ich lieber solidarisch mit Ahmed, dem Polizisten der bei dem Terroranschlag getötet wurde.

Also eine Islamisierung nach „IS“ Vorbild will ich natürlich nicht. Aber eine nach den Grundlagen des Propheten, s.a.s., das ist mein Utopia. Und wer weiß, wofür sich die Menschen im Abendland irgendwann entscheiden. Die Griechen, Römer, Kelten, Germanen und ein Dorf in Gallien haben sich schließlich auch gegen die Christianisierung gewehrt. Und nun ist das Abendland „jüdisch-christlich“?

Nein nicht wirklich.  Das Judentum hatte es hier immer schwer, der Antisemitismus ist eine europäische Erfindung. Und christlich? Würden wir uns hier nach dem Propheten Jesus a.s. richten, gäbe es keine Zinswirtschaft, keine Bankenkrisen, keine Hungerlöhne und kein Hartz IV. Uvm.

Alle Propheten, a.s., wollten Gerechtigkeit und Frieden. Gott hat allen die gleiche Botschaft von Barmherzigkeit aufgetragen.

Für´s erste wär ich schon zufrieden, wenn wir hier christianisiert würden. Der Islam kann das ja später vervollständigen.

Wird inschaAllah fortgesetzt.

Zu „Charlie Hebdoe“s Rassismus:

http://www.heise.de/tp/artikel/43/43818/1.html

Wer ist verantwortlich für den Terror von Paris:

Beitrag von Christoph Hörstel bei FB:

Der Salafist das unbekannte Wesen – 3 – Die Politik, der Dschihad und der Terror

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Bismillahir rahmanir rahim

Wiederum ein Bereich der schwer zu fassen ist. Vorweg: der allergrößte Teil der “Salafiten” hat mit Gewalttaten nichts zu tun und wird im Stillen ganz einfach versuchen seine Vorstellung vom Islam , die ich in Teil 1 und Teil 2 versucht habe zu umreissen,  zu leben. Vielleicht sehr abgegrenzt von der Mehrheitsgesellschaft, aber ohne für irgendjemanden eine Bedrohung zu sein. Und die Panikmache zum Thema “Dschihad”: “Dschihadisten” sind alle Muslime, wenn man die eigentliche Bedeutung von “Dschihad” als Anstrengung auf dem Weg zu Gott nimmt. Damit sind alle Bemühungen des Gläubigen gemeint, seinen Charakter zu verbessern und Gott näher zu kommen. Dabei ist der “innere” Dschihad der eigentlich “große” – und der Verteidigungskrieg (denn nur ein solcher ist im Islam erlaubt) der “kleine” Dschihad. Über die Kriege, die Prophet Muhammed, s.a.s., geführt hat, habe ich schon mal eine kleine Artikelreihe geschrieben (4 Teile), der erste findet sich hier.

Nun – ich kann allerdings nicht bestreiten, dass es Salafisten/Wahhabiten gibt, die das anders sehen. Es mag in Moscheen anderes gepredigt werden, oder im Internet, ich kann das nicht überprüfen, denn die meisten dieser Beiträge werden wohl auf Arabisch und außerdem nur mit etwas Aufwand zu finden sein. Es gibt natürlich auf you-tube auch eine Reihe von deutschsprachigen Videos zum Thema – ob das nun aber authentisch ist, oder antiislamische Propaganda kann ich nun auch wieder nicht durchschauen. Hier ist z.B. ein englisches Video  dass den Vortrag eines “Hasspredigers” wiedergibt, der behauptet, Prophet Muhammed, s.a.s., habe gesagt, der habe durch “Terror” den Sieg errungen – eine angebliche überlieferung die im Widerspruch zum heiligen Qur´an und zum Leben und Verhalten des Propheten, s.a.s., steht.

Auch diese Videos sind mit Vorsicht zu genießen, denn offensichtlich sind sie mit Bildern hinterlegt, die Muslime beschuldigen, an Anschlägen wie denen von 9/11 Schuld  zu sein. Wie man inzwischen weiß, erzählt man uns über die Anschläge jede Menge Lügen. Wie es genau war, wissen wir nicht. Dass die offizielle Version nicht wahr ist, allerdings schon.

Wie überhaupt dieser kriegerische, sogenannte, Dschihad, der eben nicht das Verbot von Angriffskriegen einhält, entstanden ist – dazu ist wieder  ein kleiner Ausflug in die Geschichte erforderlich. Die Ideologie des Wahhabismus, die heute Staatsreligion von Saudi-Arabien ist, entstand von Anfang an durch eine unheilige Allianz von angeblichem Islam und Machtstreben – und wurde nach einigen vergeblichen Anläufen schließlich mit Hilfe von Kolonialherren etabliert.

Über die Gründergestalt Muhammad ibn Abdul-Wahhab und die Enstehung der Verbindung mit der Dynastie al-Saud::

Muhammad ibn Abdulwahab bzw. Abd al-Wahhab gilt als Gründer des Wahhabismus. Er stammt vom Stamme der Banu Tamim ab und wurde 1111 n.d.H. in einem Dorf Namens Uyaina (Aiyaina), nahe der Stadt Huraimil in der Wüste von Nadschd geboren. Er starb im Jahre 1206 n.d.H. (1792 n.Chr). Als sein Wichtigstes Werk gilt sein „Buch der Einheit“ [das kitab at-tauhid].

Muhammad wurde als Sohn eines Richters in Aiyaina im Nadschd auf der arabischen Halbinsel geboren. Mit vollständiger Abstammung heißt er Muhammad ibn Abd al-Wahhab ibn Sulaiman ibn Ali ibn Muhammad ibn Ahmad ibn Raschid at-Tamim. Im Alter von neun Jahren soll er den Heiligen Qur’an auswendig gelernt haben. Mit 11 Jahren unternahm er eine erste Pilgerfahrt [hadsch] nach Mekka. Es folgten Studienaufenthalte in Medina und Basra.

Während seines Aufenthaltes in Medina traf er zwei bekannte Gelehrte: Abdullah ibn Ibrahim ibn Saif an-Nadschdi, der Vater von Ibrahim Ibn Abdullah und Muhammad Hayat as-Sindi, die ihn beeinflussten. Während seine Rechtsschule die Hanbalitische war, entwickelte er sich in der Philosophie zu einem Vertreter einer Art Verbotsreligion. In Basra machte er sich durch seine unaufhörlichen Ermahnungen bald unbeliebt und wurde aus der Stadt verbannt.

Er zog sich in seinen Geburtsort Uyaina zurück, wo er seine Anhänger um sich sammelte. Der Gouverneur der Provinz wies aber Ibn Abd al-Wahhab aus. Ibn Abd al-Wahhab ließ sich daraufhin in Dariya nieder, wo er vom Emir Muhammad ibn Saud aufgenommen wurde (1745 n.Chr.). Letzterer unterstützte in der Folgezeit die Verbreitung des Wahhabismus unter den Beduinen Arabiens, wobei die militärische Unterwerfung des Nadschd und die Bekehrung der Stämme zur Lehre der Wahhabiten Hand in Hand gingen. Durch die Verbindung von Glauben und Macht sollte die Dynastie der Saud religiös legitimiert und die Osmanen bekämpft werden. Ibn Abd al-Wahhab war durch die Heirat mit einer Tochter von Muhammad ibn Saud mit den Saud auch verwandt. Mohammad ibn Saud und Muhammad ibn Abd al Wahhab beschlossen, dass diejenigen, die den Wahhabismus nicht annehmen, Ungläubige [kafir] seien und somit – nach dieser absoluten Irrlehre – es erlaubt sei, sie zu töten und ihren Besitz zu beschlagnahmen. Der Mufti Medinas, Sayyid Ahmad ibn Zaini Dahlan beschrieb später unter dem Thema „Al Fitnat al Wahhabiyya“ die ketzerischen Lehren des Wahhabismus und ihre Folterungen, die sie den Muslimen zufügten.

Anfang des 20. Jahrhunderts gelang es der saudischen Dynastie  mit Unterstützung der Briten im dritten Anlauf ihr bis heute bestehendes Reich zu etablieren. Den Briten ging es damals in erster Linie darum, die Osmanen zu schwächen. Dass dann später in Saudi-Arabien die großen Ölvorkommen entdeckt wurden, war zunächst überwiegend zum Vorteil ausländischer Mächte, bis dann die Saudis den größten Teil der Einnahmen für sich reklamierten. Damit besiegelten sie ihren Aufstieg und ihren unglaublich dekadenten Lebensstil – während der überwiegende Teil der saudischen Bevölkerung bis heute in Armut lebt. An der Macht halten kann sich das Regime allerdings nur mit massiver Militärhilfe – nicht nur aus den USA, sondern wie wir wissen auch mit deutschen Panzern, die sich zur Aufstandsbekämpfung im Inneren eignen. Ihre militärische Präsenz in S.A.haben die USA in den letzten 10 Jahren reduziert – nur um diese in benachbarte Golfstaaten zu verlagern.

Aber was hat das nun alles mit dem Terror und dem “Dschihad” zu tun? Nun – zunächst einmal kam Osama bin Laden ursprünglich aus Saudi-Arabien. Und er machte seine Karriere als “Dschidadist” im Auftrag der USA, als diese muslimische Kämpfer aus allen möglichen Ländern holten, damit diese in Afghanistan gegen die sowjetische Besatzung kämpften – die Begründung der “Taliban”(Auszüge aus einem Artikel Prof.Chossudovsky):

„Zwischen 1982 und 1992 beteiligten sich etwa 35.000 muslimische Extremisten aus 40 islamischen Staaten am Krieg Afghanistans gegen die Sowjetunion, aktiv unterstützt durch Pakistans Geheimdienst ISI und die CIA, deren gemeinsames Ziel es war, den afghanischen Dschihad zu einem weltweiten Krieg aller muslimischen Staaten gegen die Sowjetunion auszuweiten. Zehntausende begannen in den pakistanischen Madrasas [Koranschulen] zu studieren. Letztendlich wurden mehr als 100.000 ausländische muslimische Extremisten direkt durch den afghanischen Dschihad beeinflusst.“ (Ahmed Rashid: The Taliban: Exporting Extremism. Foreign Affairs, November-December 1999)

Aus sowjetischer Sicht begann die Rekrutierung islamischer Extremisten durch die CIA sogar noch vor dem Einmarsch der Sowjets nach Afghanistan – die Sowjets begründeten sogar ihren Einmarsch damit.

Der „islamische Dschihad“ (oder der heilige Krieg gegen die Sowjets) wurde ein substantieller Bestandteil der Machenschaften der CIA. Er wurde durch die USA und Saudi Arabien vorangetrieben, wobei ein bedeutender Anteil der Mittel hierfür aus dem fluktuierenden Drogenhandel der Region des Goldenen Halbmondes stammte:

“Im März 1985 unterzeichnete Präsident Reagan die National Security Decision Directive 166 …, [durch welche] eine verstärkte militärische Unterstützung der Mudschaheddin genehmigt [wurde] und welche ebenfalls die neuen Ziele des geheimen Krieges in Afghanistan offenbarte: den Sieg über die sowjetischen Truppen in Afghanistan durch verdeckte Aktionen sowie den Rückzug der Sowjets aus Afghanistan. Diese neue verdeckte Unterstützung durch die Vereinigten Staaten begann zunächst mit einer drastischen Aufstockung militärischer Güter – diese stieg bis 1987 stetig bis auf 65.000 Tonnen pro Jahr … sowie mit einem „endlosen Strom“ von Spezialisten der CIA und des Pentagons, welcher sich auf der Hauptstrasse nahe Rawalpindi in Pakistan zu den geheimen Hauptquartieren der pakistanischen ISI bewegte. Dort trafen sich die Spezialisten der CIA mit Agenten des pakistanischen Geheimdienstes, um bei der Planung von Operationen der afghanischen Rebellen zu helfen”. (Steve Coll, The Washington Post, July19, 1992)

Die CIA benutzte die pakistanische ISI als Vermittler und spielte somit eine entscheidende Rolle bei der Ausbildung der Mudschaheddin. Im Gegenzug wurde das von der CIA gesponserte Guerillatraining in den Islamunterricht integriert. Die Madrasas wurden von fundamentalistischen Wahhabiten errichtet, deren Finanzierung aus Saudi-Arabien stammte: „Mit Unterstützung der Vereinigten Staaten wurden durch den pakistanischen Diktator General Zia ul Haq Tausende religiöser Schulen erbaut, die sich zu Keimzellen der Taliban entwickelten.” (Revolutionary Association of the Women of Afghanistan (RAWA): RAWA Statement on the Terrorist Attacks in the U. S.. Centre for Research on Globalisation (CRG), http://globalresearch.ca/articles/RAW109A.html, 16. September 2001)

Wir sehen hier die wahhabitische Tradition der Kooperation mit Gewaltherrschern zur angeblichen Verbreitung des “reinen” Islams fortgesetzt. Ob das nun mit Öl- oder Drogengeldern finanziert wird, spielt keine Rolle. Vor dem Afghanistankrieg war das Opiumgeschäft in Afghanistan regional begrenzt. Seit dem Einmarsch der USA in 2001 ist die Produktion um das 33fache angestiegen.

Erlöse aus dem Drogenhandel der Region des Goldenen Halbmondes wurden seit Beginn der 1990er Jahre u.a. auch zur Finanzierung und Ausrüstung der Muslimischen Armee Bosniens und der Befreiungsarmee des Kosovo (UÇK) verwendet. Tatsächlich kämpften zur Zeit der Anschläge des 11. September von der CIA finanzierte Mudschaheddin-Söldner in den Reihen der UÇK-NLA-Terroristen, als diese Mazedonien angriffen.

Das Konzept des Einsatzes von “Dschidadisten” – man kann wohl davon ausgehen, dass den meisten in den Koranschulen Pakistans ausgebildeten “Taliban” nicht klar war und ist, in wessen Auftrag sie da eigentlich tätig sind, hat sich bewährt und wird seither weltweit forgesetzt:

Unterdessen hatten islamische Missionare der Wahhabiten aus Saudi Arabien sich in den muslimischen Republiken und auch innerhalb der Russischen Föderation etabliert, indem sie die weltlichen Einrichtungen der Staaten unterwanderten. Trotz seiner anti-amerikanischen Ideologie diente der islamische Fundamentalismus auf diese Weise den strategischen Interessen Washingtons in der früheren Sowjetunion, auf dem Balkan und im Nahen Osten.

Ein echtes “Erfolgsmodell”: Afghanistan, Tschetschenien, Kaschmir,China, Bosnien, Kosovo…. heute finden wir diese Kämpfer in Libyen,  Syrien, Mali.

Wo auch immer sie auftreten, versuchen sie ihr perverses  Verständnis der Scharia zu etablieren:

Die finanzielle Unterstützung der Rebellengruppen durch Saudi-Arabien und die Golfstaaten wurde genutzt, um die Schariah-Gerichtshöfe zu errichten – trotz des massiven Widerstandes der Zivilbevölkerung. Der höchste Richter und Emir der Scharia-Gerichtshöfe in Tschetschenien war Sheikh Abu Umar, der „1995 nach Tschetschenien zu den Mudschaheddin kam, die damals von Ibn-ul-Khattab angeführt wurden. … Er begann den tschetschenischen Mudschaheddin Unterricht über die Lehren des Islam der richtigen Aqeedah zu geben, da viele ungenaue und verzerrte Vorstellungen hierüber kursierten.“ (Global Muslim News: http://www.islam.org.au/articles/21/news.htm, December 1997)

„Diese [Wahhabiten] Gruppen sind eine kleine, aber sehr gut situierte und ausgerüstete Minderheit. Mit ihren Anschlägen verfolgen sie das Ziel, den Terror in die Herzen der Massen zu tragen. … Sie verbreiten Anarchie und Gesetzlosigkeit und setzen auf diese Weise ihre eigene Form eines brutalen und intoleranten Islam durch. … Solche Gruppen vertreten nicht die vorherrschende Meinung der meisten gläubigen Muslime und Islam-Gelehrten über den Islam, denn für diese ist der Islam das Beispiel für eine vorbildliche Gesellschaft und eine perfekte Moral. Die Wahhabiten sind nichts anderes als eine anarchistische Bewegung unter islamischer Flagge. … Sie wollen aber keinen islamischen Staat schaffen, sondern einen Zustand der Verwirrung, in dem sie gut und erfolgreich leben können.“ (Mateen Siddiqui: Differentiating Islam from Militant ‘Islamists’. San Francisco Chronicle, 21. September 1999)

Jetzt fragt man sich aber: was haben denn die USA davon? Sind sie nicht Opfer islamischen Terrors geworden? Wie stehen sie dann zu ihrer Unterstützung dieser Bewegungen? Haben sie das bereut und aufgegeben? Schließlich begründen sie doch damit ihren “Krieg gegen den Terror” mit dem sie die ganze Welt überziehn. Und haben sie nicht Osama bin Laden umbringen lassen?

Man lese und wundere sich:

Die US-Außenpolitik ist nicht darauf ausgerichtet, die Wogen des islamischen Fundamentalismus zu glätten, das Gegenteil ist der Fall. Die signifikante Entwicklung eines „radikalen Islam“ nach dem Ende des Kalten Krieges in der früheren Sowjetunion und dem Nahen Osten deckt sich mit den geheimen Plänen der USA, die auf die Erhaltung statt der Bekämpfung des internationalen Terrorismus abzielen, um nationale Gesellschaftssysteme zu destabilisieren und die Entwicklung von aufrichtigen, säkularen und sozialen Bewegungen, die sich gegen das amerikanische Empire richten könnten, zu verhindern.

Der „Krieg gegen den Terrorismus“ nach dem 11. September

Die „Blowback“-Theorie ist eine Erfindung.

Die CIA hat ihre Verbindungen zum „Islamisch-Militanten Netzwerk“ nie unterbrochen. Es gibt reichlich Beweise, dass Al Qaida noch immer ein von den USA unterstützter Geheimdienstkontakt geblieben ist. Al Qaida wird weiterhin als der Drahtzieher der Anschläge vom 11. September dargestellt, ohne jemals ihre geschichtlichen Beziehungen zur CIA und der pakistanischen ISI zu erwähnen. Al Qaida befindet sich nach wie vor fest unter der Kontrolle des US-Geheimdienstapparates, und dennoch behauptet die US-Regierung immer wieder, dass dieser „Feind von Außen“ wieder zuschlagen wird, dass ein „zweiter 11. September“ irgendwo in Amerika oder der westlichen Welt geschehen werde.

Prof. Chossudovsky schrieb diesen Artikel bereits 2008, also noch bevor Libyen und Syrien “befreit” wurden – welche Staaten noch auf der US Agenda stehen, wissen wir ja von General Wesley Clark.

Folgt man seiner Einschätzung, dann benutzen die USA weiterhin die “islamischen”Fundamentalisten, um weltweit die Schwächung von möglicherweise oder tatsächlich konkurrierenden Staaten voranzutreiben, indem sie versuchen diese zu spalten. Wie beim Plan der Neugestaltungen des Nahen und Mittleren Ostens:

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Die Unterstützer der Dschihadisten sitzen inzwischen nicht mehr nur in Saudi-Arabien. Nein vor allem Katar mischt zunehmend aggressiver mit, z.B. in Syrien, dessen “Freiheitskämpfer” angeblich keine Gelder aus Saudi-Arabien, dafür umso mehr aus den USA, Libyen, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten erhalten.

Vorläufiges Fazit: der angebliche “islamistische Terror” der Salafisten/Wahhabiten ist ein Instrument imperialistischer Politik. Was natürlich nicht heißt, dass  der einzelne “Dschihadist” das durchschaut. Nein, vermutlich sind diese irregeleiteten potentiellen “Märtyrer” tatsächlich der Meinung, dass sie dem “wahren Islam” zum weltweiten Sieg verhelfen können.

Schauen wir uns doch mal an, welche entsprechenden Gestalten hier in Deutschland in diesem Bereich tätig sind, bzw. waren. Der Spiegel, 2007:

…der Showdown findet tief in der westdeutschen Provinz statt. In einem Ferienhaus in Oberschledorn im Sauerland bricht die GSG 9 die Tür auf und arretiert den Türken Adem Y., 28, den deutschen Konvertiten Gelowicz, 28, und Daniel S., 21, der aus dem Klofenster springt und flüchtet, als die Elitepolizisten die Wohnung stürmen. 300 Meter weit kommt der junge Mann, dann wird er von einem Polizisten niedergerungen, es löst sich ein Schuss, dann ist es vorbei.

In Oberschledorn und in einem Versteck im Schwarzwald finden die Ermittler genug Chemikalien für zwei oder drei Autobomben mit der Sprengkraft von insgesamt 550 Kilogramm TNT. Deutschland ist Anschlägen womöglich infernalischen Ausmaßes entkommen, die Gefahr ist gebannt. Ein halbes Dutzend Mal haben Islamisten nach Einschätzung der Ermittler seit dem 11. September 2001 Anschläge in Deutschland vorbereitet. Aber nie zuvor sind sie so weit gekommen wie das im Sauerland verhaftete mutmaßliche Terrortrio, nie zuvor waren die Methoden so ausgefeilt.

Es stellte sich eine eigenartige Verbindung zu einem V-Mann des türkischen  Geheimdienst heraus, der angeblich schon im Jahr 2004 dem BND eine Zusammenarbeit bei der Unterwanderung der islamistischen Szene angeboten habe. Außerdem ist die “Islamische Jihad Union” für die diese Möchtegern-Terroristen tätig waren, vermutlich eine  Schöpfung des usbekischen Geheimdienstes. Bestens überwacht waren sie außerdem schon längst V-Leuten unseres eigenen Verfassungsschutzes, ja man hatte sogar versucht, einen der “Terroristen” anzuwerben.

Die Stiftung Wissenschaft und Politik soll in einer Studie vor den Gefahren des Internets bei der Anwerbung von gewaltbereiten Dschihadisten gewarnt haben. “Führerloser Dschihadismus” nennen sie das – vielleicht sind tatsächlich ein paar durchgeknallte  Möchtegernmärtyrer unterwegs – möglich ist das. Genauso wie Neonazis dumme Leute anwerben und zu Terrortaten motivieren können.

Ich glaube allerdings nicht, dass es den oben beschriebenen, ferngesteuerten Dschihadismus in unseren Breitengraden gibt. Denn seine Hintermänner haben wohl kaum eine größere Motivation in Europa Chaos zu stiften, solange wir schließlich brave Vasallen der USA sind. Vielleicht ab und zu ein “false flag”-Attentat, um die Motivation zum “Kampf gegen den Terror” und seine Unterstützung aufrecht zu erhalten.

Der in Deutschland wohl prominenteste Salafisten-Prediger, Pierre Vogel alias Abu Hamza, distanziert sich vom Terrorismus. Das macht ihn nicht zu meinem Freund, schließlich zähle ich in seinen Augen nicht zu den Muslimen, aber eine Gefahr geht von ihm wohl kaum aus. So kann man ihn wohl auch nicht für Ausschreitungen von Salafisten auf Demonstrationen verantwortlich machen, wie letztes Jahr in Köln. Diese Leute die sich dort so danebenommen haben, könnte man genauso gut in Kreisen von Hooligans,Neonazis oder im “Schwarzen Block” antreffen. Dass sie unter die Muslime geraten sind, ist wohl eher Zufall.

Also ich fasse mal zusammen, was die “Salafisten” hier bei uns zu Hause betrifft: Der gewöhnliche Homo salafiticus lebt eher unauffällig, vor allem die weiblichen Exemplare sind sehr scheu und kaum in der Öffentlichkeit zu sehen, Die männlichen Vertreter kann man am ehesten freitags in der Nähe von großstädtischen Moscheen beobachten, dann treten sie für kurze Zeit in Rudeln auf. Eine Unterart, der Homo salafiticus dschihadis ist für gewöhnlich noch scheuer, kann aber gelegentlich in Horden angriffslustig auftreten, oder als Einzelgänger beim Hantieren mit Waschpulver, WC-Reiniger und anderen Haushaltschemikalien beobachtet werden. Bevorzugt, nachdem er längere Auslandsaufenthalte hinter sich gebracht hat. Er ist leicht zu beeinflussen, was daran liegt, dass er sich von Bildung fern hält, aus Angst, die falschen Fragen zu stellen.

Ganz ohne Scherz: damit schließt sich der Kreis, der damit beginnt, dass Muslime nicht begreifen sollen, dass der Islam die Religion der Freiheit und Gerechtigkeit ist, die Lebensweise die Gott uns Menschen zugedacht hat, damit wir unser Potential entfalten, glücklich zusammenleben und Seine Liebe empfangen können. Alles beginnt damit, dass Nachfolger der  vorangegangenen Propheten,a.s. und zuletzt des Propheten Muhammed, s.a.s., die Botschaft Gottes verfälscht haben. Aber das letzte Buch Gottes, der heilige Qur´an ist uns unverfälscht erhalten, ebenso wie unzählige Überlieferungen vertrauenswürdiger Personen. Man muss sich nur informieren und nachdenken – was dazu dient, Menschen einzuschüchtern und zu unterdrücken ist nicht islamisch! Was dazu dient, den eigenen Vorteil auf Kosten anderer zu suchen, ist nicht islamisch! Was Menschen davon abhalten soll, ihren Verstand zu benutzen, ist nicht islamisch!

Soweit erstmal zu diesem umfangreichen und schwer zu durchschauendem Thema. Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit, oder darauf, in allem recht zu haben. Allah weiß es am besten!

Links:

Werner Ruf zum Terrorismus

 

s. auch hier: https://meryemdeutschemuslima.wordpress.com/2013/09/15/der-salafist-das-nicht-mehr-ganz-so-unbekannte-wesen/

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Deutsche Muslima bewahrte das Oktoberfest vor einem Anschlag!

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Durch beherztes gutes Zureden hat eine deutsche Konvertitin einen Neonazi davon überzeugt, dass er keine Bombe auf dem Oktoberfest zünden sollte.Das glaubt Ihr nicht? Ihr habt aber geglaubt, dass Präsident Ahmadinejad eine provokative Rede auf der UNO Hauptversammlung gehalten hat? Ja, guckt an, das habt Ihr geglaubt, ohne auch nur den Text gelesen zu haben. Er hat übrigens gesagt, dass eine große Zahl der Amerikaner nicht an die offizielle Version zum 9/11 glaubt. Was er dazu denkt hat er nicht gesagt, auch wenn wir gerne davon ausgehen können, dass es ihm genauso geht. Eine unabhängige Untersuchung würde aber kaum wegen einer Person durchgeführt werden. Wegen eines Drittels der US-Wähler würde aber die Mühe schon lohnen. Immerhin haben die damit begründeten Kriege Unsummen gekostet, die der amerikanischen Bevölkerung aufgeladen werden – was nichts ist im Vergleich zu den geopferten Menschenleben und der Verseuchung von ganzen Staaten mit Uranmunition. Wahrscheinlich glaubt Ihr auch, dass die Rohstoffvorkommen in Afghanistan erst kürzlich entdeckt wurden. Und dass die Dauerfeindschaft mit dem Iran gar nichts mit dessen Ölreserven zu tun hat.

Vermutlich glaubt Ihr , dass Muslimas oder Muslime nie und nimmer  etwas Gutes es tun. Und bei meiner Schlagzeile war das auch einfach ausgedacht.

Und in der letzten Woche sollte uns mal wieder so einiges weisgemacht werden. Z.B. dass es eine Terrorwarnung der USA gab.

Die terroristische Bedrohung könnte uns jeden Moment treffen

Terroralarm in Europa und die außerordentliche Intensivierung von Drohnenangriffen der CIA auf pakistanisches Gebiet
Der Terror auf dem Münchner Oktoberfest ging diesmal traditionell von Maßkrügen aus. Mehr Besucher als in den Jahren zuvor benutzten das mächtige Gefäß zum Draufhauen – nicht auf Biertische, sondern auf Köpfe anderer Besucher. Der Feind saß also wie seit 200 Jahren üblich in der selben Zeltversammlung und nicht am Hindukusch wie im Jahr zuvor, als die Taliban mit Anschlägen drohten (siehe  München im Ausnahmezustand). Wer nicht mit  Trinken, Hassen und Ignorieren beschäftigt war, der merkte allerdings, dass außerhalb der Bierprovinz, in Restdeutschland, Frankreich, Großbritannien und in den USA die Terrorbedrohung auch in diesen Herbsttagen ein großes Thema war.

Hieß es vergangene Woche noch, dass Dschihadisten mit engen Verbindungen zur Führung al-Qaidas und mutmaßlich mit finanzieller Unterstützung von Bin Laden Anschläge auf europäische Hauptstädte in der Art derMumbai-Anschläge geplant hatten  Europa im Visier  – was aber angeblich vereitelt wurde -, so verursachte auch an diesem Wochenende das Wort „Terrordrohung“ Meldungen in britischen, französischen und deutschen Medien, wenn auch harmloserer Art.

Auslöser war ein Travel-Alert des US-Außenministeriums an Reisende in Europa: „Die gegenwärtige Informationslage spricht dafür, dass al-Qaida und damit verbundene Organisationen weiterhin terroristische Anschläge planen.“ Die US-Bürger sollten daran erinnert werden, dass öffentliche Verkehrsmittel und touristische Anlaufpunkte potentielle Ziele sind.

Deutlichere Hinweise, etwa auf besondere Gefahren in Paris, Berlin oder London, enthält der Travel Alert nicht. Und das Ministerium legt Wert darauf, den „Alert“ als Hinweis und nicht als „Warnung“ zu verstehen. Eine formelle Reisewarnung hätte möglicherweise fatale Konsequenzen für den Tourismus und Studieren-im-Ausland-Programme, vor allem versicherungstechnisch, berichtet die Washington Post.

Wie ernst die Terrorbedrohung tatsächlich ist, darüber kursieren, wie so oft, nur Spekulationen und Einschätzungen.

In Großbritannien, wo man sich der amerikanischen Gefahreneinschätzung angeschlossen und die „Reisehinweise für Deutschland und Frankreich ebenfalls aktualisiert“ hat, spricht das Außenministerium von einer „starken Bedrohung“ und Innenministerin Theresa May davon, dass man einer „realen und ernsthaften Bedrohung durch den Terrorismus“ gegenüberstehe.
In Frankreich äußerte Verteidigungsminister Hervé Morin gestern Ähnliches, aber zugespitzter:

Die terroristische Bedrohung existiert und könnte uns jeden Augenblick treffen.
In Deutschland gibt man sich vorerst zurückhaltender. Das Bundesinnenministerium verweist darauf, dass es keine Hinweise auf unmittelbar bevorstehende Anschläge in Deutschland gebe. Es gebe auch keinen Grund zur Panik, wird darüberhinaus Wolfgang Bosbach  zitiert.


Dass die Bedrohung in Frankreich ernster genommen wird,  erklärt ein Experte damit, dass Frankreich seit längerem schon ein „bevorzugtes Ziel“ von Terrordrohungen sei, in die sich mehrere Drohungen verschiedener Gruppen mischen, etwa auch von al-Qaida im Maghreb. So würde sich kumulativ ein bestimmtes Klima einstellen, dass die Bedrohungen selbst mit diffuser Grundlage als ernsthaft empfunden werden.
Zum anderen, und dies ist der interessantere Grund: Nach all den seltsamen Veröffentlichungen zur Arbeit des Geheimdienstes im persönlichen Dienst Sarkozys habe dieser nun wieder eine Gelegenheit, Arbeitsnachweise zu liefern, die in Übereinstimmung mit dem öffentlichen Auftrag sind. Die französische Regierung dürfte zudem davon profitieren, wenn die Terrorbedrohung wieder in die Schlagzeilen kommt. Alle anderen schlagzeilenträchtigen Vorkommnisse der letzten Zeit fielen sehr ungünstig für Sarkozy und die Regierung aus.


Nutzen dürfte der Terroralarm auf jeden Fall dem amerikanischen Geheimdienst CIA. Macht man doch in jüngster Zeit durch eine nie dagewesene, außerordentliche Intensivierung von Drohnenangriffen in Pakistan auf sich aufmerksam und schafft mit immer mehr Opfern unter der Zivilbevölkerung böses Blut auch bei der Regierung.
Diese, angesichts der katastrophalen Lage im Land ohnehin in einer prekären Lage, hat vergangene Woche ungewöhnlich energisch auf einen Vorfall reagiert, bei dem ein US-Hubschrauber Feuer auf einen pakistanischen Kontrollposten eröffnete. Dass dies ein Versehen war, wie die amerikanische Militärführung mitteilte, hielt die pakistanische Regierung nicht davon ab, die Versorgungswege nach Afghanistan erstmal dichtzumachen.
Für solche Entscheidungen fehlte der pakistanischen Regierung bislang der Mut. Jetzt steht sie offensichtlich mit dem Rücken zur Wand. Gleichzeitig forciert die USA Angriffe auf pakistanisches Territorium, ein überaus heikles Thema in Pakistan. Die USA erklären diese Grenzüberschreitungen mit der Bedrohung, die von den Extremisten im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet für westliche Länder ausgeht. Der letzte Woche aufgedeckte mutmaßlich geplante Coup ist auch eine Botschaft an die pakistanische Regierung darüber, wie notwendig die Einsätze sind. Solange die Terrorbedrohung besteht, müssen die Drohnen fliegen. Auf diesen Zusammenhang  weisen auch offizielle US-Vertreter hin:
Regierungsvertreter sagten letzte Woche, dass einige der kürzlich erfolgten Angriffe auch darauf abzielten, al-Qaida-Pläne, die Europa im Visier haben, zu vereiteln.

Glaubt Ihr also an eine reale Bedrohung Deutschlands? Ich ehrlich gesagt schon. Fragt sich nur, an welchen Täterkreis ich glaube. „Islamische“ Terroristen? Möglich. „False flag“ -wahrscheinlicher. Je mehr Widerstand sich regt, je offensichtlicher wird, dass die Opfer des „Krieg gegen Terror“ in den meisten Fällen unbeteiligte Zivilisten sind – je größer das Risiko für einen Anschlag.

Allerdings haben sogar die mainstream-Medien Verdacht geschöpft – erstaunlich, die glauben doch sonst auch alles!


Terrorwarnungen für Europa Al-Qaida: Mit einem Phantom wird Politik gemacht

Von Hans Leyendecker

Die USA warnen vor Terroranschlägen in Europa. Deutsche Experten glauben jedoch, dass so vor den US-Kongresswahlen Stimmung gemacht werden soll. Erhöhte Terrorgefahr bestehe nicht – Osama bin Laden habe mit dem eigenen Überleben zu tun.

Die Warnmeldungen amerikanischer Behörden über die angeblichen Anschlagspläne islamistischer Terroristen in Europa haben die Diskussion über den derzeitigen Zustand des Terrornetzwerks al-Qaida neu belebt. So geht das National Counterterrorism Center (NCTC), in dem amerikanische Sicherheits- und Geheimdienstbehörden einen Teil ihrer Erkenntnisse zusammenführen, davon aus, dass zumindest derzeit die zentrale Führung von al-Qaida mit Osama bin Laden stark geschwächt ist. Andererseits sei die Bedrohung vielschichtiger geworden. Das Netzwerk habe neue Spinnen bekommen, von denen neue Gefahren ausgingen.

weiter bei der SZ

Also dass Obsama bin Laden noch mit dem Überleben beschäftigt ist, das glaub ich nun ja wieder nicht – aber immerhin, es ist doch schon was, wenn nicht einfach nachgeplappert wird, was die USA gerne verbreiten möchten.

Heute hat übrigens wieder eine US-Drohne 4 Pakistaner getötet. Ihr Pech, was wohnen die auch in der Grenzgegend.

Die Tagesschau ist allerdings der Meinung, man habe da ein paar deutsche Islamisten erwischt. Fragen wir uns wieder, wem wir nun glauben sollen? Den pakistanischen Offiziellen (PressTV), oder den Geheimdienstinformationen (Tagesschau). Na schaun mer mal, wenn es Deutsche waren, dann werden sie ja wohl identifiziert werden – oder sollen wir das einfach so glauben?