Archiv der Kategorie: Nachdenklich

Ja, ich will die Islamisierung des Abendlandes! Und ich bin nicht Charlie!

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Bismillahir rahmanir rahim

Natürlich meine ich nicht das, was uns die Salafisten als „Islam“ verkaufen wollen – diese handeln ja in fast allen Punkten gegen das, was uns der Prophet Muhammed, s.a.s., als Botschaft gebracht hat. Ich glaube fast, alles was bei ihnen vom Islam übrig geblieben ist, ist dass sie sich im Gebet gen Mekka verneigen. Aber wen sie da anbeten? – Gott, den Schöpfer allen Seins, den Barmherzigen, den Allerbarmer wohl kaum.

Allah verbietet das Töten von Zivilpersonen, auch wenn sie ausgewiesene Islamfeinde sind. Muslime müssen mit ihrer Zunge oder der Feder kämpfen – es sei denn, sie sind im Verteidigungskrieg.

Nein, die Lehre des Propheten, s.a.s., ist eine andere. Allah sagt über ihn im Qur´an:

„In diesem ist fürwahr eine Botschaft an Leute, die (Uns) dienen. Und Wir haben dich nur als Barmherzigkeit für die Weltenbewohner gesandt.“ (Sûra 21:106-107)

Und Muhammed, s.a.s., das beste aller Geschöpfe, hat sich stets geduldig gezeigt, in den Zeiten der Unterdrückung, oder auch in den Zeiten der Macht. Es ist eine Schande, wenn sich in der Woche, in der wir seinen Geburtstag feiern, angebliche Muslime erdreisten, einen Massenmord zu begehen, angeblich um den Propheten, s.a.s., zu verteidigen. Aber ob die Attentäter von Paris wirklich diese Motivation hatten, kann man auch bezweifeln (s. Video von KenFM unten und Beitrag von Christoph Hörstel)

Wer wirklich dahintersteckt, das wird noch herauszufinden sein. Und wird vermutlich genauso schwierig wie bei 9/11, wo wir ja mit Sicherheit nur wissen, dass es nicht so war, wie man uns weis machen will.

Wie der Prophet, s.a.s., mit Beleidigungen umging, das wird z.B. hier erzählt:

Als Muslime sollen wir dem Vorbild des Propheten nacheifern, seiner „Sunna“. Das gilt für alle islamischen Konfessionen. Es zeigt sich deutlich an diesem Beispiel unter vielen, dass das was der „IS“ ,  Al Qaida und alle anderen gewalttätigen Leute, die sich Muslime nennen, mit dem Islam wirklich nichts zu tun haben.

Neuerdings wird uns Muslimen um die Ohren gehauen, wir könnten nicht sagen, dass dieser Terror nichts mit dem Islam zu tun habe. Und darum müssten wir uns distanzieren.

Nein muss ich nicht. Ich muss nicht „Je suis Charlie“ sein. Bin ich nicht. Dieses ist ein Schmierblatt, dass seine Popularität, soweit ich herausgefunden habe, überwiegend mit billiger Islamhetze macht. Mit denen soll ich mich identifizieren? Für mich hat jede Freiheit Grenzen, auch die Presse- und Meinungsfreiheit und „Charlie“ lügt. Ich habe mit solchen Leuten nichts zu tun, aber natürlich verurteile ich die Morde an den Mitarbeitern dort. Man darf solche Taten nicht begehen, s.o. Da bin ich lieber solidarisch mit Ahmed, dem Polizisten der bei dem Terroranschlag getötet wurde.

Also eine Islamisierung nach „IS“ Vorbild will ich natürlich nicht. Aber eine nach den Grundlagen des Propheten, s.a.s., das ist mein Utopia. Und wer weiß, wofür sich die Menschen im Abendland irgendwann entscheiden. Die Griechen, Römer, Kelten, Germanen und ein Dorf in Gallien haben sich schließlich auch gegen die Christianisierung gewehrt. Und nun ist das Abendland „jüdisch-christlich“?

Nein nicht wirklich.  Das Judentum hatte es hier immer schwer, der Antisemitismus ist eine europäische Erfindung. Und christlich? Würden wir uns hier nach dem Propheten Jesus a.s. richten, gäbe es keine Zinswirtschaft, keine Bankenkrisen, keine Hungerlöhne und kein Hartz IV. Uvm.

Alle Propheten, a.s., wollten Gerechtigkeit und Frieden. Gott hat allen die gleiche Botschaft von Barmherzigkeit aufgetragen.

Für´s erste wär ich schon zufrieden, wenn wir hier christianisiert würden. Der Islam kann das ja später vervollständigen.

Wird inschaAllah fortgesetzt.

Zu „Charlie Hebdoe“s Rassismus:

http://www.heise.de/tp/artikel/43/43818/1.html

Wer ist verantwortlich für den Terror von Paris:

Beitrag von Christoph Hörstel bei FB:

Mein Monat Ramadan: Tag 25

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Mein Monat Ramadan: Tag 25

Bismillahir rahmanir rahim

Es gibt Tage da stimmt alles…heute morgen flutschte es im neuen Mini-Job, eine mir bisher feindlich gesonnene Person zeigte sich auf einmal freundlich, zu Hause Kaffee- und Teetrinken mit meinem Mann, dann aufs neue Fahrrad geschwungen und durch die Landschaft geradelt und schließlich zu Hause ein sehr leckeres Abendessen aus verschiedenen gebackenen Gemüsesorten. Und nun türkischer Tee, Bloggen und gleich inschaAllah noch eine Runde im Qur´an lesen und Abendgebet. Das nenne ich einen erüllten und „runden“ Tag.

10555400_10202382211145327_794153817_oDorfmoschee in Inhausen, 🙂

Vielleicht lief es gut, weil ich mich heute sehr darin geübt habe, viel Allahs zu gedenken. Und weil ich dankbar war. Dankbar sein vermehrt den Segen. In der Sure Ibrahim heißt es:

„Und (damals) als euer Herr ankündigte: Wenn ihr dankbar seid, werde ich euch noch mehr (Gnade) erweisen. Wenn ihr aber undankbar seid (werdet ihr es büßen müssen). Meine Strafe ist schwer.“ (14: 7)

„Und Moses sagte: ,Wenn ihr undankbar seid, ihr und alle, die auf der Erde sind (tut das Gott keinen Abbruch): Gott ist auf niemand angewiesen und des Lobes würdig.`“ (14: 8)

Einen Tafsir dazu gibt es hier. Ein Auszug:

Natürlich gibt es verschiedene Stufen der Dankbarkeit gegenüber Gott. Eine Stufe des Dankens ist der gesprochene Dank; durch Gebete und durch Gott-Eingedenksein. Manchmal besteht Dankbarkeit aus einer Tat, zum Beispiel einer Spende an Bedürftige und dem Einsatz der von Gott zur Verfügung gestellten Möglichkeiten auf dem Gott wohlgefälligem Wege. Zum Beispiel ist es ein praktizierter Dank, wenn der Mensch den Segen der Sehkraft dafür einsetzt, sich Wissen anzueignen, natürlich vorausgesetzt, dass er damit beabsichtigt, sein Wissen in den Dienst der Geschöpfe Gottes zu stellen und keine schlechten Absichten hegt und nach unerlaubten Vorteilen strebt. Alleine schon wenn der Mensch sein Wissen und seinen Reichtum als Segen Gottes betrachtet, ist dies eine Art Dankbarkeit gegenüber Gott. Auch hat er sich Gott gegenüber dankbar erwiesen, wenn er dessen Segensgaben nicht auf einem unrechtmäßigen Weg einsetzt.

In den Überlieferungen steht, dass Gott dem Propheten Moses anwies, er sollte ihm so danken, wie es sich gebührt. Da sagte Moses: “ O Gott, das vermag ich nicht, denn jeder Dank, den ich zeige, erfordert einen neuen Dank.“ Da erreichte ihn die Antwort: „Das du zugegeben hast, dass du weißt – alles was du besitzt, kommt von mir, ist der beste Dank.“

Wir lernen aus der Koranstelle 14: 7 und 8 unter anderem

zwei Dinge:

Erstens: Es ist Gottes Tradition und Gesetz, dass Dank zur Vermehrung des Segens und Undankbarkeit zur Herabsendung von Strafe führt.

Zweitens: Gott ist nicht auf unseren Dank angewiesen. Aber der Geist der Dankbarkeit ist für unser moralisches Weiterkommen gut und verursacht, dass wir weiteren Segen erhalten.

 

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InshaAllah ist Gott heute mit mir zufrieden. Ich bin es mit meinem Leben heute rundum. Alhamdulillah, ich danke Gott für all diesen Segen und ich bitte IHN darum, dass er all den Menschen Erleichterung verschafft die  heute leiden müssen.

Mein Monat Ramadan: drei Tage weiter…

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Mein Monat Ramadan: drei Tage weiter…

Bismillahir rahmanir rahim

 

…und schon ist der 24. Ramadan fast vorbei. Ich komm irgendwie gar nicht mit. Wie schön wäre es, die letzten 10 Tage in spiritueller Zurückgezogenheit in einer Moschee zu verbringen. Statt dessen rast die Zeit und ich hab das Gefühl, dass ich gar nichts davon habe. Aber das ist mit Sicherheit ein Irrtum. Denn z.B. hatte ich am Sonntag einen spontanen Ausflug nach Österreich. Das war kein Vergnügungsausflug, sondern hatte mit unserem Nebenjob zu tun, dem kleinen Kurierdienst. Verlorengegangene Koffer zu ihren Besitzern bringen und das in so eine tolle Gegend.

10569750_10202371163389140_2046855109_oUnd wir setzten festgegründete Berge auf die Erde, damit sie nicht mit ihnen wanke

(Sure al Anbiyah, Vers 31)

Um das Thema, ob die Berge „Wurzeln“ haben und ob sie der Stabilisierung der Erdoberfläche dienen, gibt es eine ziemliche Diskussion zwischen Muslimen und denen, die die muslimische Auslegung dazu widerlegen wollen. Ich bin da nicht gebildet genug, hier ist die muslimische Variante: Die Aufgabe der Berge im Koran.

Diese Schöpfung ist jedenfalls sehr beeindruckend und ich werde immer ganz still angesichts dieser Wunder.

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Übrigens soll ja Zell am See ganz in arabischer Hand sein, aber diese Touristen waren wohl wegen des Monats Ramadan nach Hause gereist, wir haben keine gesehen. Aber Urlaub dort wäre für uns unerschwinglich, wie schön, dass wir wenigstens einen bezahlten Ausflug hatten. Da war auch noch ein Palatschinken drin (auf Reisen darf man nicht fasten, 🙂 )

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Ja, das war also ein Gottesgeschenk und dieser Tag ist nicht in Undankbarkeit verstrichen.

Wenn er dann seine Vollreife erlangt hat und das Alter von vierzig Jahren erreicht hat, sagt er: „Mein Herr, veranlasse mich, für Deine Gunst zu danken, die Du mir und meinen Eltern erwiesen hast, und rechtschaffen zu handeln, womit Du zufrieden bist. Und gib mir Rechtschaffenheit in meiner Nachkommenschaft. Ich wende mich Dir ja in Reue zu, und ich gehöre ja zu den (Dir) Ergebenen.“ (Auszug aus der Sure 46, Vers 15)

Denn was ich am Anfang geschildert habe, dieses Verstreichen von Zeit ohne Bewusstsein, das ist undankbar. Und ich versuche, mich zu bessern und jede alltägliche Handlung mit dem Gedenken an Gott zu verbinden. Es gelingt mir mal mehr, mal weniger gut, aber in diesem Monat eher mehr, alhamdulillah.

Für heute muss das reichen, auch wenn mich natürlich die schrecklichen Geschehnisse in Gaza erschüttern. Bitte betet alle, dass dieses Gemetzel endlich aufhört. Möge Allah die herzlosen Mörder verfluchen. Und diejenigen, die das rechtfertigen. Wozu auch unsere Regierungschefin gehört. Nicht in meinem Namen Frau Merkel, sie forderten „angemessene Selbstverteidigung“ Israels. Angemessen? Ein Volk in einem Freiluftgefängnis überfallen, von oben, vom Meer, vom Boden? Niemand kann dort weg.

Und ich bin nicht antisemitisch. Allerdings: wenn die Zionisten sich mit den Juden gleich setzen, dann dürfen sie sich nicht wundern, wenn Proteste gegen Israel antijüdisch klingen. Da gibt es nämlich (wie ich finde leider) auch unter den Gegnern der Zionisten viele die diesen Unterschied nicht machen.

10565117_10154389342345594_6492808830672979340_nAber gut, ich wollte Schluss machen für heute! Einge gesegnete Nacht und vergesst die Unterdrückten nicht in Euren Dua.

Mein Monat Ramadan: Tag 20 und 21

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Bismillahir rahmanir rahim

10564517_10202348283457156_129243436_oUnd schon wieder vergangen der Tag 20, ich schrieb dieses nämlich schon gestern Abend fast fertig, dann musste ich aber schnell weg und kam erst spät zurück. Und nun ist ja schon der 21. Tag und ich hab einen größeren Fahrradausflug vor, also wird das wieder was für 2 Tage. Gestern schrieb ich also:

Was tun, um nicht die Hoffnung aufzugeben?

Heute tut mein Herz weh. Nicht dass es nicht jeden Tag schlimme Nachrichten gäbe, aber manchmal ist es kaum zu ertragen.

Vier am Strand spielende Kinder in Gaza von Kriegsschiffen aus gezielt erschossen. Ihre Namen sind:
Ahed Baker  Mutassim Baker   Ismail Baker  Mohamed Baker 
Wie sollen ihre Eltern damit fertig werden?

Und hier, eine andere Seite des Schreckens: Deutsche Salafisten morden in Syrien, treten auf die Leichen ihrer Opfer und beschimpfen diese, machen sich lustig. Wie kann man so verrohen und sich dann noch als Muslim bezeichnen.

gefunden bei Urs1798

Ja, bei diesen und all den anderen Schrecken in so vielen Teilen der Welt, erscheint es mir fast unwirklich, dass ich hier gemütlich sitze, lecker esse, ruhig schlafe und alles habe was ich brauche und noch viel mehr. Alhamdulillah, hat mich Gott reich beschenkt und meine Prüfungen sind lächerlich im Vergleich zu dem, was andere Menschen durchmachen. ER weiß um meine Schwächen und ist gnädig mit mir.

Aber mein Herz tut weh. Wir warten auf unseren Erlöser, er, a.s.,  wartet auf uns, aber wie kann er zurückkehren, wenn wir Muslime so zerstritten sind? Er, a.s.,  wird nicht kommen, wenn es ihm, a.s, so ergehen würde, wie seinen Vorgängern, denn er, a.s., ist der letzte der Imame, a.s.

Es liegt an uns, dass wir noch warten müssen und so viele Menschen leiden.

In der Sure Yusuf, Vers 87 heißt es (im Zusammenhang mit dem Verschwinden Yusufs, a.s.):

Und gebt nicht die Hoffnung auf das Erbarmen Allahs auf. Es gibt die Hoffnung auf das Erbarmen Allahs nur das ungläubige Volk auf

Das ist ein starkes Wort, denn es setzt die Hoffnungslosigkeit mit dem Unglauben gleich – so interpretiere ich das auf meine laienhafte Art.

 

Und heute, am 21. des Monats Ramadan?

Ich will neuen Mut und neue Kraft schöpfen, draußen in der Natur und in Begegnungen mit Menschen. Das hilft nicht den Menschen, die von Krieg und Unterdrückung betroffen sind, aber sicher hilft es mir mit erneuertem Bewusstsein von Allahs Allmacht meine Bittgebete zu sprechen. Und letztlich sind es nur diese, die helfen werden. Nicht meine alleine natürlich, sondern die aller aufrechten Menschen. Damit Allah die Rückkehr unseres Imams, a.f., beschleunigt.

 

Mein Monat Ramadan: Tag 17 und 18

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Bismillahir rahmanir rahim

Allerlei alltägliche und weniger alltägliche Dinge waren zu erledigen, gestern und heute. Und ich habe das schöne Wetter genutzt und bin mein neues Fahrrad, ich nenne es ein Renntner-Rad, ausgiebig probegefahren. Das ist nämlich gestern gekommen nach langer Wartezeit. Alhamdulillah, so ein tolles Radl um mich wieder sportlicher zu bekommen.

Aber leider war ich nicht sehr konzentriert was das Qur´anlesen angeht und will mich heute noch ausgiebig daran setzen.

Da ich nicht viel zu berichten habe, findet Ihr vielleicht hier einen Ersatz:

Sulis Ramadan Videoblog

Eine junge uigurischstämmige Muslima will ihre Religion im Fastenmonat wiederentdecken.

Ich hab den Tipp erst kürzlich bekommen und den Blog selber noch nicht angesehen, aber einen Ausschnitt eines Radio-Interviews mit ihr gehört.

Wer es gehaltvoller will schaut hier:

Mein Monat Ramadan: Tag 16

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Mein Monat Ramadan: Tag 16

Bismillahir rahmanir rahim

Meine gestrige Lektüre im heiligen Qur´an hatte es in sich. Erstens habe ich eine neue „Lieblings“sure – wenn es denn erlaubt ist, sich eine solche jedenfalls für den Moment zu wählen. „Die Biene“ (16) spricht mich gerade so von Herzen an. Wegen der Aussagen über die Schönheit und Vielfalt der Schöpfung, mit vielen Beispielen aus der Natur.

 

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Und was Er auf der Erde für euch erschaffen hat, ist mannigfach an Farben. Fürwahr, darin ist ein Zeichen für Leute, die es beherzigen. (16:13)

 

Und wiederum eine Sure mit der ich „kämpfe“, ist die Sure Kahf, die 18. Sure „Die Höhle“. Nicht wegen der Geschichte von den Siebenschläfern, sondern wegen der Begegnung von Moses, a.s. mit Chidr. a.s., dem Lehrer Moses´a.s., der Dinge tut, die jeden in Aufruhr geraten lassen – auch Moses a.s. – bis man die Auflösung erfährt.

Aber wie kann es sein, dass ein Prophet wie Moses, a.s., seine Versprechen nicht einhält? Und warum weiß Chidr. a.s. mehr als er? Ja und wie kann es denn richtig sein, dass Chidr. a.s., einen Mord begeht?

Fragen über Fragen….zum Glück gibt es bei IRIB einen Tafsir von Ayatollah Mohsen Qaraati, mühselig zu lesen, weil in so vielen Kapiteln, aber immerhin auf Deutsch. Ein leichter Tafsir für uns Westler, sagte uns Herr Qaraati, als wir ihn im letzten Jahr besuchen durften.

Alle Fragen habe sich für mich noch nicht zufriedenstellend geklärt. Was ist z.B. wenn jemand sich anmaßt so weise zu sein wie Chidr, a.s., und deshalb einen ebensolchen Mord begeht, weil es ja im heiligen Qur´an so beispielhaft steht? Naja, wer sich das anmaßt ist wohl sowieso hoffnunglos verloren und wenn man will kann man mit vielen Stellen im Qur´an Mißbrauch treiben. Wie wir vielfach erleben können.

Na jedenfalls der Tafsir der Sure Kahf findet sich hier:

 In Richtung Licht, Tafsir Sure Kahf Verse 1-6

Dann kann man dort weiterblättern bis zu dieser Stelle, die mich so beschäftigt:

In Richtung Licht, Tafsir Sure Kahf Verse 79-82

und weiter natürlich. Lest selber. Ich mach mich jetzt an meinen heutigen Abschnitt. Einen gesegneten Abend wünsche ich!