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Buchtipp: Der Islam – Schrecken des Abendlands – wie sich der Westen sein Feindbild konstruiert von Werner Ruf

Buchtipp: Der Islam – Schrecken des Abendlands – wie sich der Westen sein Feindbild konstruiert von Werner Ruf

Bismillah

http://www.papyrossa.de/sites_sortiment/gesamt_politik_direkt.htm

Ein brandneues Buch aus dem Papyrossa Verlag, das ich gerade gelesen habe. Es handelt sich um keine theologische Auseinandersetzung mit dem Islam und/oder seinen Kritikern, sondern beleuchtet, wie der Islam nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion als Feindbild des Westens “eingesprungen” ist, um die Existenzberechtigung der NATO zu gewährleisten, ebenso wie die Rechtfertigung weltweiter Militäreinsätze unter der Überschrift “Krieg gegen den Terror”.

Zunächst setzt sich Werner Ruf dabei mit der Konstruktion von kollektiven Identitäten auseinander und der menschlichen Tendenz zur Abgrenzung vom “Anderen”, dem Fremden. Hier hat der Begriff der “Nation” in den letzten zwei Jahrhunderten einen Aufschwung erlebt. Die Zugehörigkeit zu einer wie auch immer gearteten Gruppe trägt dabei die Entwertung derjenigen, die nicht dazu gehören in sich. Der Nationalbegriff hat aber auch den Rassismus befördert, musste doch geklärt werden, wer zu einer Nation gehören darf. Dass in unserem Kulturbereich die “weiße Rasse” als überlegen diagnostiziert wurde ist uns bekannt. Vielleicht weniger, was vielgelobte “Aufklärer” wie Voltaire geäußert haben. Da es nach dem  zweiten Weltkrieg nicht mehr opportun war, rassistische Überzeugungen zu vertreten hat gegen Ende  letzten Jahrhundert der angebliche “Clash of Civilizations” diesen Platz eingenommen. Samuel Huntington und seine Gesinnungsgenossen stellen dabei die Unvereinbarkeit der westlichen und anderer Kulturen praktisch als unausweichlich und die Kulturen als unveränderlich dar. Was zur Folge hat, dass man den “anderen” Kulturen dauerhaft zivilisatorische Leistungen absprechen kann, egal ob diese in der Vergangenheit oder Gegenwart zu finden sind.

Eine böse Folge dieser Geisteshaltung ist, dass auf andere Völker/Kulturen unsere westlichen Werte keine Anwendung finden müssen. D.h. die Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit können außer Kraft gesetzt werden, wenn es um die Interessen der westlichen Welt geht – sei es bei der Globalisierung von Arbeit, aber nicht von Arbeitsrechten, sei es bei der Kriegsführung oder durch  außer Kraft setzen  des Kriegs- und Völkerrechts (die Schaffung eines neuen Status von “feindlichen Kämpfern” seitens der USA für die kein Kriegsrecht gilt oder die Anwendung von Waffen wie weißem Phosphor und Uranmunition).

Der Islam hat sich als Feindbild u.a. auch deswegen angeboten, weil die islamisch geprägten Länder eine große Menge an Rohstoffen besitzen, oder strategisch günstig gelegen sind, um der westlichen Welt, vereint in der NATO, günstige Einfluss- und Zugangsmöglichkeiten Richtung potentieller Konkurrenten wie China oder Russland zu ermöglichen. Auch das amerikanische Oberkommando in Afrika “Africom” dient diesen Zwecken. Während früher sogenannte “Islamisten” als Verbündete, z.B. in Afghanistan gesucht waren, werden sie heute zum Feindbild aufgebaut. Dabei machen die USA gar kein Hehl daraus, dass es ihnen um die Vorherrschaft in der Welt geht und nicht um die Verbreitung “westlicher” Werte. Die NATO erweiterte dann auch praktischerweise die Begründung für ihre Existenz, die ja angeblich als Gegengewicht zum kommunistischen Osten notwendig war auf die Bekämpfung “neuer Risiken” wie ökologische Bedrohungen, internationale Kriminalität,  Migration und eben Terrorismus und religiösem Fanatismus. Damit begründet sie dann auch, dass ihre Einsätze nicht der territorialen Begrenzung ihrer Mitgliedsländer unterliegen, sondern weltweit erfolgen “dürfen”. Interessant fand ich auch, dass schon 1992 der damalige deutsche Verteidigungsminister Volker Rühe die “Sicherung weltweiter Transportwege” als sicherheitspolitische Aufgabe Deutschlands definiert hat. Womit lässt sich das auf dem Boden unseres Grundgesetzes begründen? Auf die Anschläge von 9/11 geht Ruf nur am Rande ein – sie müssen wie ein “Geschenk des Himmels” gewesen sein, schreibt er und wundert sich nur kurz, dass der “Krieg gegen den Terror” dann aber nicht gegen Saudi-Arabien ging, aus dem ja 12 der 19 angeblichen Attentäter stammten.

Ruf hat wie gesagt kein theologisches Buch geschrieben und fasst sich deshalb kurz, was die verschiedenen Richtungen des Islam und die Defiition von “Fundamentalismus” angeht, da das für die Funktion des Islams als Feindbild keine große Rolle spielt.  Ein Kapitel widmet er allerdings der angeblich ausschließlich kriegerischen Geschichte des “Orients” und “Okzidents” und erinnert daran, wie die islamische Kultur unsere westliche Welt beeinflusst hat. Bei der Beschreibung von kriegerischer Geschichte bespricht er die Handlungen beider Seiten.

Sehr interessant, wie Ruf mit der Mär vom  “jüdisch-christlichen Erbe” des Abendlandes aufräumt – wurzelt doch der schlimmste Antisemitismus, der sich gegen Juden, aber auch gegen Araber (und gegen Türken, die gar kein semitisches Volk sind) richtete, gerade in der christlichen Vergangenheit Europas. Bis weit in das 20. Jahrhundert hinein – auch bis weit nach dem Nationalsozialismus wurden die Juden als Volk mit Charakterschwächen oder Machtstreben, bzw. als Anhänger einer defizitären Religion, die zudem Jesus (a.s.) ermordet haben, verunglimpft.  Die inzwischen beschworene “christlich-jüdische” Werteordnung sieht Werner Ruf dann u.a. auch als einen Versuch der Vernebelung der Geschichte. Zudem wird damit versteckt, wie ähnlich sich doch Antisemitismus und Islamophobie äußern. Auch im Sprachgebrauch – hier wird u.a. beispielhaft genannt, wie im bekannten Islamhasserblog “Politically Incorrect” die Muslime gerne als “Musels” und “Kameltreiber” bezeichnet werden. Namen, die man den Juden in den KZs gab.

Inzwischen sind aber die ehemaligen Opfer die Juden, samt ihrer Kultur vereinnahmt worden in das Bild des “jüdisch-christlichen” Abendlandes und sollen gemeinsam “dem Islam” gegenüberstehen. Dabei haben  geschichtlich betrachtet, die Juden in den islamischen Ländern immer Schutz genossen. Mittlerweile hat sich dann auch selbst die extreme Rechte zur Freundschaft mit Israel bekannt. Dass wiederum als antisemitisch gilt, wer israelische Politik kritisiert, ist bekannt und haben wir gerade am Beispiel von Günter Grass wieder erleben dürfen. Dass das Judentum ganz selbstverständlich mit Israelund dem Zionismus identifiziert wird, ist natürlich im israelischen Interesse, wenn auch nicht in dem des Judentums.

Werner Ruf geht also abgesehen vom geopolitischen Nutzen des “Feindbildes Islam” dann auch auf innerdeutsche Entwicklungen ein und nimmt sich dabei einige Protagonisten der sogenannten “Islamkritiker”-Szene wie Henryk Broder, Ralph Giordano, Thilo Sarrazin vor. Er betrachtet kritisch deren persönliche Entwicklung als auch ihre Argumentation, sowie ihren Einfluss auf die islamfeindliche und mörderische Kriminalität wie bei Breivik oder dem “nationalsozialistischen Untergrund”. Dazu nennt und bewertet er einige bekannte Publikationen und Organisationen, wie o.g. Seite “PI” und “Pax Europa”, sowie politische Gruppierungen innerhalb der “Linken” und die “Antideutschen”.

In seinem Schlusskapitel fasst Ruf noch einmal die Auswirkungen des Kampfes gegen den Terror, respektive gegen den Islam als Synonym für Terror zusammen. Weltpolitisch betrachtet hat sich der Westen die Legitimation gegeben, die Menschen- oder Völkerrechte außer Kraft zu setzen, wenn es sich angeblich um diesen Kampf handelt. Dass es dabei letztlich um Ressourcen geht – wie immer in der Geschichte des Imperialismus, wird aber dabei nicht verschwiegen, vielmehr wird es als Recht der westlichen Welt gesehen, sich diese Ressourcen zu sichern. Innerstaatlich bietet sich das Feindbild “Islam” an, weil man unter dieser Überschrift alle Menschen zusammenfassen kann, die man in einer globalisierten Welt, in der es zunehmende Unterschiede zwischen Arm und Reich gibt, als Bedrohung sehen kann, weil sie Arbeitsplätze wegnehmen, die Löhne drücken und überhaupt als verantwortlich für den Zusammenbruch des gesellschaftlichen Friedens angesehen werden können. Man sagt “Islam” und meint “die Ausländer”.  Die Gesetzgebung folgt diesem Trend, statt deutlich zu machen, dass die Grund-, Menschen- und politischen Rechte für alle gelten die hier leben, indem sie über “Sicherheitsgesetze” und Kriterien bei der Rasterfahndung, der Gesinnungsprüfung bei Einbürgerung u.a. öffentlichen Aktivitäten und Äußerungen immer wieder “den Islam” als problematisch darstellt. Was schließlich auch rassistische Verbrechen befördert.

Rufs Büchlein kann nur eine Einführung in diese interessanten Zusammenhänge geben. Er hat viele Quellenangaben zur Vertiefung gemacht, auch viele die online zu finden sind und an die ich mich dann inschallah auch bald mal machen werde. Gerade das amerikanische Projekt des “Greater Middle East”, das mir dort wieder begegnet ist, beschäftigt mich sowieso gerade. Es lohnt sich jedenfalls das Buch zu lesen und es als Ausgangspunkt für weitere Recherchen zu nehmen.

Irre BILD – ich hab da auch mal ein paar Fragen

Irre BILD – ich hab da auch mal ein paar Fragen

UN Vollversammlung in der BILD-Zeitung

Dutzende Delegierte verließen den Saal bereits, als Ahmadinedschad den Westen und die USA für Weltkriege, Massenmord und Vertreibung verantwortlich machte. ( Wer ist es denn sonst gewesen?Hat nicht Deutschland den Krieg angefangen? Haben nicht die USA die ersten Atombomben abgeworfen?)

Die US-Delegation wie auch zahlreiche Europäer äußerten auf diese Weise ihren Protest.

HASS-REDE

„Einige europäische Länder nutzen jetzt noch, nach sechs Jahrzehnten, den Holocaust als Ausrede, die Zionisten in Israel mit Geld zu versorgen“, sagte Ahmadinedschad laut UN-Übersetzung vor der UN-Vollversammlung.(Ja, womit sollte man sonst begründen, ein rassistisches, Vökerrecht verachtendesBesatzungs-Regime zu unterstützen?Was können die Palästinenser dafür, dass Deutschland die Juden umgebracht hat?)

Bereits in den vergangenen Jahren hatte Ahmadinedschad seine Auftritte vor der Generalversammlung zum verbalen Rundumschlag gegen den Westen genutzt.

IRRES INTERVIEW

Nach seinem Eklat-Auftritt vor der Uno legte der iranische Despot,(  :-) ) dann noch mal nach:

Im Interview mit der Nachrichtenagentur AP bezeichnete Ahmadinedschad die Anschläge auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001 als inszeniert!

Als Ingenieur sei er sich sicher, dass die beiden Wolkenkratzer nicht allein durch den Aufprall der Flugzeuge zum Einsturz gebracht werden konnten. (Da ist er sich mit einer Menge US-Ingenieure einig)

Die irre These des Irren von Teheran: Es soll eine geplante Explosion stattgefunden haben!

Rund um die Ereignisse bestünden offene Fragen, mit denen sich die Welt noch beschäftigen müsse, sagte Ahmadinedschad weiter. (Das denken mindestens 30% der Amerikaner und eine vermutlich noch größere Prozentzahl der Menschen in anderen Ländern auch. Warum sagt man nicht die Wahrheit, dann brauchen wir nicht spekulieren?)

Ein Besuch des Ground Zero war dem iranischen Präsidenten im vergangenen Jahr verweigert worden. In diesem Jahr werde er nicht erneut einen Antrag stellen, sagte er.

Stattdessen schockiert er die Welt mit seinen Wahnsinns-Thesen!

In dem AP-Interview schreckte Irans Präsident zwar davor zurück, der amerikanischen Regierung direkt ein Komplott zu unterstellen. (Ja natürlich. Darum macht Ihr hier auch einen Artikel mit soviel Großdruck)

Er sagte aber: Es gebe in der Welt Zweifel – ob damals alles mit rechten Dingen zugegangen sei.(Mit rechten Dingen geht ein Massenmord wohl nie einher, da sind wir uns doch wohl einig?)

Natürlich kann man von der Zeitung mit den großen Buchstaben keinen ausführlicheren Artikel erwarten, da hat ja nicht soviel Platz. Aber ihre Schwester für Intellektuelle liefert mit mehr Buchstaben auch keinen Inhalt und muss den Applaus für Ahmadinejad klein reden. Was aber bitte, bewegt die “Welt” dazu, den Allmächtigen Gott in Anführungszeichen zu setzen? Vermutlich halten sie Ahmadinejad für irre, weil er sich bei diesem bedankt.  Sie meinen, sich auf Gott zu verlassen ist keine gute Idee.

 Am Ende seiner Rede empfahl Ahmadinedschad der Generalversammlung die Schaffung einer neuen Weltordnung. Im Gegensatz zu seinen wüsten Beschimpfungen vorher fiel ihm dazu nur wenig ein: Erlösung von Tyrannei und Diskriminierung, sagte Irans Präsident, könne nur Allah bringen.

Wer spinnt denn nun?

Endlich! Die Erklärung für 9/11

Endlich! Die Erklärung für 9/11

Bismillah

Hab ich doch gestern spätabends noch mal Fernsehen angemacht – ich hab mich ja davon ferngehalten wegen der ganzen Lügensendungen – da gerate ich doch in eine der unzähligen Sendungen dazu und es spricht ein  Amerikaner, mir unbekannter Funktion, wahrscheinlich Geheimdienstler und äußert (meine Übersetzung):

“Die Attentate waren Teil eines perfiden Planes von Al Qaida, der die USA zwingen sollte, in andere Länder wie Afghanistan und Irak einzufallen, damit man sie dann da fertig machen kann, so wie die Russen vorher”

Gut dass ich noch mal reingeschaut habe, sonst hätte ich mich  bis an mein Lebensende gefragt, warum man solche grausigen Taten verüben kann. Jetzt wissen wir wer Schuld an den Millionen Toten hat.

Fundbüro: Sabine Schiffer zu Meinungsfreiheit und Zensur nach 9/11

Fundbüro: Sabine Schiffer zu Meinungsfreiheit und Zensur nach 9/11

Bismillah

Sabine Schiffer beschreibt, wie die Selbstzensur der Medien funktioniert. Gefunden bei heise.de:

Am Montag erhielt ich eine Anfrage einer großen deutschen Wochenzeitung, für die Leserdebattenseite eine gekürzte Fassung meines Friedensjournalartikels (Zehn Jahre 9/11 – Ein Plädoyer für Meinungsfreiheit) zu verfassen mit der Zusage für eine Publikation. So geschehen, erhielt ich am Dienstag ein Absage mit folgendem Wortlaut:

[..] bevor Sie weiter an dem Artikel arbeiten, muss ich Ihnen schreiben, dass wir uns leider gegen eine Veröffentlichung entschieden haben. Ich habe noch einmal mit meinen Kollegen über den Text gesprochen. Gemeinsam sind wir zu dem Beschluss gekommen, dass Sie sich in dem Artikel nicht deutlich genug von den Verschwörungstheorien distanzieren, für die Sie eine höhere Beachtung in den Medien fordern. Wir erleben immer wieder, das vereinzelte User diese Verschwörungstheorien in unseren Leserdebatten propagieren, und möchten dies nicht noch weiter befördern. [..]

Und hier der Text, damit sich jede(r) selbst ein Bild machen kann, worum es geht – um einzuhaltende Diskursrituale, Zensur und Leserunterschätzung, würde ich meinen… naja, so wurde wenigstens verhindert, dass die Online-Ausgabe der angesehenen Zeitung meine Einschätzung im Artikel konterkariert.

Hier der zensierte Artikel:

Zehn Jahre 9/11 – Ein Plädoyer für Meinungsfreiheit

19 Islamisten, mit Teppichmessern bewaffnet, entführten am 11. September 2001 vier Boeings in den USA und verursachten einen traumatischen Terroranschlag. Dahinter wird sofort Osama bin Laden vermutet und (s)ein Netzwerk Al Qaida. Die These einer Verschwörung von Islamisten gilt auch 10 Jahre nach dem Ereignis, das 3000 Menschenleben kostete und sich mittels Echtzeitbildern ins kollektive Gedächtnis der mediatisierten Welt brannte, als offizielle Theorie. Zwar wurden einige der Verdächtigen gefasst und “verhört”, aber zu einer Verurteilung kam es nicht. Der Hauptverdächtige Bin Laden wurde nach einem Killer-Einsatz für tot erklärt. Wegen 9/11 wurde er laut Aussage des FBI nicht gesucht. Obwohl sich der offizielle Untersuchungsbericht als unhaltbar erwies, gilt die offizielle Verschwörungstheorie weiterhin als einzige Nicht-Verschwörungstheorie.

George Bush ist es gelungen, alle aufkommenden Zweifel als “Verschwörungstheorie” zu denunzieren – obwohl auch er nicht behauptet, dass es die Tat eines Einzelnen war. Das Feindbild Islam könnte dies sowie die folgende Kriegsbereitschaft begünstigt haben. Terrorismus-PR hat zu Aufmerksamkeitsverschiebungen geführt, wie man an den vorschnellen Fehlinterpretationen der Anschläge in Norwegen sehen konnte. Obwohl die Betonung des “islamistischen Terrors” jeder Statistik widerspricht, ist das Feindbild fest verankert. Afghanistan wurde das erste Kriegsziel “danach”. Das Peak-Oil-Gutachten der Bundeswehr belegt: Die Ressourcen- und Wirtschaftskriege haben begonnen.

Viele Medien vermeiden es, kritische Fragen zu stellen. Man übernimmt meist unkritisch die Behauptungen vom “Krieg gegen den Terror” oder auch mal die Ziele Humanität (z.B. Brunnenbohren) oder Menschenrechte (z.B. Frauenrechte). Das emotionale Element von 9/11 wirkt etwa beim ARD-Magazin Titel-Thesen-Temperamente, das am 10. Juli 2011 Mathias Bröckers ein Forum für sein Buch zu 9/11 bot. Der Moderator distanzierte sich verbal. Dabei wäre die klassische Aufgabe der Medien, die einzig erlaubte Version, die eine Machtpolitik begünstigt, in Frage zu stellen angesichts der Unhaltbarkeit der Behauptungen allein aus physikalischen Gründen.

Inzwischen fordern Piloten, Politiker, Architekten u.v.m. eine neue Untersuchung. Im japanischen Parlament fand eine Anhörung statt und auch Angehörige der Opfer setzen sich für die Aufklärung der “9/11-Mysteries” ein.

Der Spiegel zeigt in seiner Ausgabe vom 8.9.2003 auf der Titelseite die brennenden Twin-Towers auf dem Kopf. Die Artikel behandeln nur Aspekte, die die offizielle Verschwörungstheorie stützen. Widersprüche werden eingeebnet. Nun kündigt der Fernsehsender VOX für den 10. September ein 12-stündiges Programm an: Dort werden die Spiegel-Autoren ihr altes Material recyceln dürfen. Bewährte Abwertungsversuche, wie die Kombination mit Mondlandungs-Mythen u.a., sind zu erwarten. Diffamierung durch Psychiatrisierung weist Marcus Klöckner vielen Medien nach. Meinungsfreiheit unerwünscht!

Seit 9/11 scheint es eine Art Feind-Presse-Kodex zu geben. Entgegen der üblichen Sorgfalt in der Straftatberichterstattung, wird mit Wörtern wie “mutmaßlich”, “verdächtig” oder “angeblich” gespart. Angesichts der Todesnachricht von Bin Laden heißt es nicht, dass “er für das Verbrechen verantwortlich gemacht wird”, sondern, dass er “für das Verbrechen verantwortlich ist”. Das kann sein, aber es gibt keinen Beweis. An dieser Stelle geht es nicht um die Leugnung des Möglichen, sondern um die journalistische Pflicht, einen Tatverdächtigen von einem Verurteilten zu unterscheiden.

Gerade wenn “die Wahrheit” ankündigt wird, ist Vorsicht geboten etwa bei der öffentlich-rechtlichen Reportage “WTC7 – Mythos und Wahrheit”. Der Beitrag räumt genau so viele Ungereimtheiten ein, wie nicht mehr zu leugnen sind, um dann neue Thesen aufzustellen, die die offizielle Theorie bestätigen könnten. Dabei wird den Kritikern das vorgeworfen, was auf die Verteidiger der Bush-Theorie zutrifft: nur die Fakten zu nennen, die ins Konzept passen.

Wie das Fernsehen die Kulturkampfthese von Bernard Lewis und Samuel Huntington bedient, zeigt die ZDF-Serie von Guido Knopp zum 10. Jahrestag, die 9/11 in den Kontext eines “1400-jährigen Konkurrenzkampfes zwischen Islam und Christentum” stellt. Dies wiederum entspricht genau der Sichtweise der “Initiative 1683″, deren christlich-fundamentalistische Geschichtsdeutung eine Vorlage des “Manifests 2083″ des Attentäters von Norwegen war. Die Welt verknüpft die Anschläge mit neoliberaler Wirtschaftsdoktrin als Metapher für die angeblich bedrohte Freiheit, um schließlich zur Bekämpfung des Nazi-ähnlichen Feindes aufzurufen (Mathias Döpfner). Dieser Konformismus stellt den Missbrauch nicht in Frage, dass ein unaufgeklärter Massenmord zur Legitimation desaströser Maßnahmen herhalten muss, der nach wie vor Menschenleben kostet. An einige Kernfragen, die allein schon nach einer unabhängigen Untersuchung schreien, sei hier erinnert:

Warum soll Mohamed Atta sein Testament mit in der Reisetasche geführt haben, die zur Vernichtung bestimmt war?

Warum stürzte der zweite und weniger schwer getroffene WTC-Turm zuerst ein?

Wie konnte ein einziger Gegenstand (zufällig der Personalausweis eines Terroristen) den Einsturz der Türme unbeschadet überstehen?

Wieso fehlt im Untersuchungsbericht der Einsturz von WTC7?

Warum fiel an diesem Tag erst- und einmalig das weltweit sicherste Luftraumüberwachungssystem aus?

Unseren Medien würde es sicher gut stehen, ihre Rolle als Vierte Gewalt ernst zu nehmen.

hier ungekürzt

Liebe Polizei!

Liebe Polizei!

Bismillah

und lieber Verfassungsschutz und BND, und wer sonst noch alles Terroristen jagen muss und das sogar am Wochenende!

Das tut mir schrecklich leid und darum melde ich mich hier gleich mal freiwillig: ich habe ein coolpack im Gefrierschrank und diverse Putzmittel im Haus, darunter auch harte Sachen wie WC-Reinigertabs und Backofenreiniger. Wenn ich das mit dem Badputzmittel, dem Waschpulver und der Haarkur zusammenmixe, macht es bestimmt “puff”. Ihr wißt schon, wie bei dem Kernkraftwerksbausatz bei Loriot.

Also Ihr wißt Bescheid und auch wo ich wohne, ich biete Euch gerne eine Tasse Kaffee aus meiner Höllenmaschine an. Sagt aber Bescheid bevor Ihr kommt, damit ich meine Burka anziehen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Terror-Mery