Archiv für den Monat April 2011

Mal wieder gebastelt

Mal wieder gebastelt

Bismillah

Endlich hab ich mal wieder Lust und Zeit für Photobasteleien.  Ich wollte die Werke ja eigentlich nur noch in meiner “kreativen Weltecke” ausstellen, aber weil ich so wenig gemacht habe in letzter Zeit, kommen sie jetzt wieder hier und den anderen blog lass ich als Archiv stehen.

Hier also ein Frühlingsbild aus der Türkei:

Türkisches Tagebuch 15 – Wir haben Keuchhusten und keiner glaubt mir

Türkisches Tagebuch 15 – Wir haben Keuchhusten und keiner glaubt mir

Bismillah

Die ganze sechsköpfige Familie krebst hier mit Hustenattacken rum, die einen mehr, die anderen weniger. Ich hab sonst nie Bronchitis, deshalb kam mir vorletzte Nacht die Eingebung: solche einen Husten hab ich nur einmal in meinem Leben gehabt, da war ich halb so alt wie jetzt, mein Sohn war vier und er hatte Keuchhusten, ich dann auch nur nicht mit solchen Hustenanfällen wie jetzt. Also hab ich versucht rauszukriegen, ob die Kinder geimpft sind – soll wohl so sein – und ob noch mehr Kinder in der Schule betroffen sind. Da kam ich aber nicht wirklich weiter. Unser Erkan hatte damit ja angefangen und gute 10 Tage später waren wir alle dran – je älter je schlimmer. Da die Impfung sowieso nicht 100% sicher ist, kann ich mir vorstellen, dass die Zeit die seither vergangen ist die Wirkung abschwächt. Und ob die Große damals schon geimpft wurde weiß ich nicht. Die Impfpässe sind in der Schule. Na ich kann es auch nicht ändern, wenn wir jetzt alle verpesten, ich mach schon Bögen um kleine Kinder und alte Leute. Denn auch der Arzt konnte mir meine Vermutung nicht bestätigen, na klar, dazu müssten sie eine Kultur anlegen und da war ich wohl nicht überzeugend genug – bei 50jährigen rechnet man damit nicht.

Na jedenfalls hat mir das einen Kontakt mit dem türkischen Gesundheitswesen beschert, denn weil mir vom Husten schon alles weh tat, bin ich gestern in der Poliklinik gewesen. Glücklicherweise waren 2 Nachbarinnen gerade auch dort, so dass sie angerufen wurden dass ich komme und mich dann am Bus abgeholt haben. Dann mussten wir wegen Mittagszeit sowieso erstmal Tee trinken gehen, gab mehrere schöne Teegärten dort und viel Personal machte da auch Pause.

So also der Erstkontakt mit dem “Devlet Hastanesi” in der Provinzhauptstadt. Alleine wäre ich da wohl auch verwirrt herumgeirrt – allerdings standen auch überall freundliche junge Frauen, die einem den Weg wiesen, mit Hilfe der farbigen Streifen auf dem Boden. Aber die Nachbarinnen kannten sich ja schon aus und haben mich gleich zum richtigen Doktor gebracht. Der praktizierte in einem recht kleinen Zimmerchen, in dem saß die Arzthelferin an ihrem Schreibtisch, ein Arztschreibtisch und dann paßte nur noch die Untersuchungsliege samt Vorhang rein.

Ich also mit Händen, Füßen  und Wörterbuch dem Arzt was vorgehustet und dann wurden wir auf den Diagnoseweg geschickt, Spirometrie und Röntgen. Da der Arzt offensichtlich keine Lust auf Komplikationen im Sinne von Bürokratie hatte, wurde ich in Fatma umbenannt. In der Spirometrie waren nachher alle ganz verzweifelt, weil sie dachten ich verstehe die Funktion nicht, dabei war es mir einfach nicht möglich in das Gerät zu pusten, denn beim Ausatmen musste ich sofort husten. So war der Befund auch ganz schlecht, :-)

Das Röntgen ging dann auch ganz fix, mit Kleidung vor die Platte gestellt und abgedrückt. Geröntgt wurde noch mit den guten alten Filmen, aber das Bild war dann beim Herrn Doktor auf dem PC. Der hat die Bronchitis diagnostiziert und mich mit einem Rezept für Antibiotika und Hustensaft entlassen. Fatma soll ich drei Wochen wiederkommen, aber da bin ich ja schon fast nach Hause unterwegs.

Die Klinik hat einen sehr guten Eindruck auf mich gemacht, sie ist schon älter, aber gut in Schuss gehalten. Da kenne ich im reichen Deutschland andere Zustände, sowohl als Patientin wie als Mitarbeiterin. Auch eklige Feudel wie ich sie noch vor ein paar Jahren in einer anderen Klinik gesehen habe, sind wohl inzwischen durch moderne Putzsysteme ersetzt. Obwohl es überall voll war, ging es ganz gut voran. Man bekommt eben seinen Laufzettel, wo man hin soll und zieht sich an den Automaten die rumstehen dazu eine Nummer.

Ich hab selber in Bremen in einer Ambulanz gearbeitet, da war immer aggressive Stimmung weil die Leute unglaublich lange warten mussten. Und dann noch wieder beim Röntgen oder was auch immer. Also soweit ich gesehen habe sind Abteilungen für alle moderne Diagnostik die man so braucht dort. Und da es viel Personal gibt, war auch keiner genervt.

Das  war nun das staatliche Hospital – es werden gerade Ableger gebaut, dann wird das jetzige wohl gynäkologisch und geburtshelferisch – weil es so schön zentral liegt.

Es gab ganz viele Frauen die mit Hijab arbeiteten – ich kann so auf einen ersten Blick nicht schätzen wie viele, aber ich glaube, es war die Mehrheit.

Und jetzt warte ich, dass das Antibiotikum wirkt – ich möchte nämlich noch etwas von der Zeit hier haben. Es ist zwischendurch immer noch regnerisch, aber lange nicht mehr so kalt, inzwischen ist alles grün, auf den Felder blühen gelbe Blumen mit ein bisschen Klatschmohn dazwischen. Schööööööön. Hier noch ein wolkiger Blick von Besni aus:

Türkisches Tagebuch 15 – der Ofen ist aus, der Pfannkuchen gegessen und das Denkmal abgerissen

Türkisches Tagebuch 15 – der Ofen ist aus, der Pfannkuchen gegessen und das Denkmal abgerissen

Bismillah

Ja, es ist wahr – der Ofen wurde heute abgebaut. Vorgestern hatten wir ihn nochmal an, weil die ganze hustengeplagte Familie gefroren hat. Das Wetter schaut jetzt auch wirklich schön aus. Und jetzt haben wir abends das Fenster auf und es ist nicht kalt. Inschallah bleibt das so.

In gut drei Wochen reise ich nach Hause – also in das jetzige Primärzuhause. Die Zeit vergeht so schnell, obwohl hier ja wenig Aufregendes passiert. Heute habe ich in der Küche gewütet und Pfannkuchen gebacken – Gemüse ist fast nichts mehr im Haus, dafür hatten wir aber reichlich Eier. Erstmal hab ich alle verwirrt, weil ich nach buğday verlangt habe. Es wurde dann auch ca. 2 kg Weizen gebracht,:-). Ich hab dann nochmal nachgeschlagen und ein unu hinzugefügt.

Das war gar nicht so einfach mit den Pfannkuchen. Erstmal mit der Hand und einem defekten Schneebesen rühren (ich wollte ja einen Mixer mitbringen, aber dann war der Koffer schon zu voll. Ohne ein anständiges Werkzeug in der Pfanne wenden. Schon das Mehl ist anders. Irgendwie war der Teig nicht in die richtige Konsistenz zu bringen, war zu flüssig oder zu fest. Ich hab ungefähr 100 Jahre nicht mehr auf Gas gekocht.Die Pfannkuchen kamen aber gut an, die meisten wurden schon vor Tisch gegessen. Na das haben wir also auch gelöst.


Ich versuche ja gerade die Wahlprogramme der türkischen Parteien aufzutreiben, aber das ist gar nicht so einfach. Ich muss wohl tatsächlich mal auf die Parteiseiten gehen, :-) Heute hat Tayyip Erdoğan aber wohl eine Rede gehalten, mein Mann war ganz begeistert von den Plänen auf der europäischen Seite von Istanbul eine neue Stadt aus dem Boden zu stampfen, samt eine zweiten Bosporus. Das hörte sich erstmal leicht größenwahnsinnig an. Aber die Wohnungsbauten sind sowieso schon geplant, jetzt soll auch noch ein Kanal gebaut werden, na das klingt schon realistischer. Und man weiß ja, was in de AKP-Regierungsjahren schon alles geschafft wurde.Ich weiß aber nicht, ob man Istanbul damit wirklich entlastet, wahrscheinlich kommen dann noch mehr aus dem Osten dorthin. Vermutlich wäre es besser hier hinten und noch hinterer noch mehr für die Infrastruktur zu tun. Es ist ja schon viel passiert aber ich glaube es wäre schlauer, hier produzierendes Gewerbe anzuwerben, die Arbeitsplätze sind ja nicht so reichlich hier und noch weiter östlich ist erst recht nichts los. Aber wer will auch in den Terrorgebieten Fabriken bauen? Also muss erstmal die Sicherheit gewährleistet sein.

Was mir auch nicht gefallen hat, war dieser Abriß des “Armenier-Denkmals”. Da braucht sich ein Ministerpräsident wohl nicht einmischen. Allerdings ist das wohl aus Geldern der Stadt dort finanziert und auf Gelände gebaut, für dass es keine Baugenehmigung gab. Ansonsten kann man über Geschmack ja streiten. Ich fand es ganz gut. Na immerhin ist es eingelagert. Mein Mann fand ja, der Beton hätte lieber für Wohnungsbau verwendet werden können.

Heute habe ich einen blog entdeckt, von einer jungen Frau die für ein Jahr  in Adiyaman ist:  Mein Jahr in der Türkei.

Das ist ja um die Ecke, :-)

Veranstaltungstipp für Münchner: Diavortrag zu Afghanistan, Donnerstag 28.4.

Veranstaltungstipp für Münchner: Diavortrag zu Afghanistan, Donnerstag 28.4.

Eine Empfehlung der Kinderhilfe Afghanistan:

Liebe Freunde der Kinderhilfe Afghanistan, wir empfehlen allen Freunden “in und um München herum” den exzellenten Dia-Vortrag zu Afghanistan unserer Freunde Monika Koch und Heiner Tettenborn:

http://tinyurl.com/6cudoqr

Donnerstag, 28.04., 19:30 Uhr Augustinum München-Nord, Weitlstraße 66

Liebe grüße Annette und Reinhard Erös

Türkisches Tagebuch 14 – Kindertag, Grippe und noch immer Regen

Türkisches Tagebuch 14 – Kindertag, Grippe und noch immer Regen

Bismillah

Da mir inzwischen der Ruf vorauseilt, ich würde wo ich hingehe Regen mitbringen, überlege ich, ob ich das beruflich ausüben soll. Also immer wenn ich hier bin, gibt es Schnee oder Regen. Ganz untypisch jetzt. Zum Glück hält er nicht mehr tagelang an und störte mich gestern und heute gar nicht, weil wir hier alle vergrippt sind, bestimmt ein Virus, weil alle den gleichen trockenen Husten haben plus mehr oder weniger Fieber und Gliederschmerzen. Heute geht´s mir aber schon besser als gestern und morgen kann ich dann inschallah wieder aufstehen.

Ja also, dieses ist ja der Bericht vom Kindertag, 23. April – da wird er seit Atatürk jedes Jahr begangen. Ich war schon sooooo gespannt – ich hab zwar mal Fernsehberichte gesehen, aber hier sind wir ja doch in einem kleinen Dorf, da kann es keine Paraden durch die Straßen geben, mangels solcher Verkehrswege. Früher hat man die Kinder wohl im Marschierschritt gehen lassen, aber das sei jetzt verboten meint mein Mann.

Ich hab viele Videoclips gemacht, aber ich krieg die hier nicht hochgeladen, :-( . Hab es bei youtube und bei myVideo versucht. Wahrscheinlich ist die Leitung hier dem doch nicht gewachsen.Ganz süße Fotos habe ich auch, aber da ich keine Eltern fragen kann, ob ich die einstellen darf, lasse ich es lieber. Alle wollten nämlich fotografiert werden, obwohl sie doch erstmal gar nicht davon haben, es sei denn, sie stürmen den Computer unserer Großen und brennen die sich.

Also kann ich nur erzählen wie es war.

Alle Pläne für schicke Kleider mussten verworfen werden, denn in der Nacht hatte es gegossen. Mein dua wurde aber erhört und es blieb während der zwei Stunden trocken und fing gleich nach Abschluß wieder an zu regnen, :-)

Erstmal haben wir Angehörigen auf Bänken Platz genommen von denen man auf den umzäunten Sportplatz guckt. Nachher hat mich aber ein liebes Mädchen hereingelockt und da konnte ich natürlich viel besser filmen.

Los ging es mit einem Appell – also alle haben sich fein aufgebaut, eine Musik wurde gespielt (und der Sound war grauenvoll) und dann die Nationalhymne gesungen. Die ich zugegebenermaßen noch nie bewußt gehört hatte.

Dann gab es von einem größeren Mädchen und einem größeren Jungen einen Text von Atatürk vorgelesen – und das wiederholte sich zwischen jeder Darbietung. Meistens kam auch noch ein kleineres Kind hinzu – ich hab nicht verstanden, was die gelesen haben, wie gesagt, der Sound war schrecklich. Ich nehme mal an, auch Atatürksche Texte, oder Dichter?

Es folgten diverse Darbietungen: die Kleinsten aus der “Anne okula”, dem Kindergarten, der sogar eine betuchte Erzieherin hatte, haben ein bisschen Volkstanz aufgeführt, ganz eifrig mit ihren Tüchern gewedelt. Getanzt wurde noch öfters. Eine Flötenklasse, da war auch unsere Große dabei, hat abwechselnd gespielt und gesungen (hab ich auch nicht verstanden, aber die Flöten sind so penetrant, die kann man nicht überhören. Blockflöten aus Plastik – seit wann gibts denn sowas?) Klang auch ein paarmal recht schräg, aber sonst ganz ordentlich (jedenfalls meinem schrägen Gehör kam es so vor).

Brautwerbung ist wohl ein großes Thema, denn ein Sketch drehte sich um ein kokettes Mädchen, das seinem Verehrer die kalte Schulter zeigt, während ihre Freundinnen in den Hüften wiegend und mit ihren Tanztüchlein wedelnd den Verliebten auf sich aufmerksam machen wollten. Der war ganz lustig mit Jacket und aufgemaltem Bart. Und er wurde von irgendwelchen Widersachern verprügelt. Die andere Geschichte war ein Theaterstück von fast 20 Minuten Länge  – Text hab ich nicht verstanden. Also ein Mädchen sollte geworben werden vom Sohn eines Goldschmieds und es machten diverse Familinmitglieder mit. Ich vermute mal, es war eine moralische Geschichte über Geld, das nicht ausschlagebend sein sollte.

Also von Schauspielkunst war nicht viel zu sehen, aber süß waren sie doch – ich bewunderte am meisten die Regieassistentin und gleichzeitige Souffleuse, die huschte mit den Mikrofonen hin und her.

Es gab noch Volkstanz mit einer Gruppe junger Mädchen in traditioneller Tracht und eine Medaillenverleihung an die wohl erfolgreiche Fußballmannschaft. Einer der Jungs geriet schwer in Verlegenheit, weil alle von ihren Lehrern umarmt und auf die Wangen geküsst wurden – nur seine war eine Lehrerin. Die hat das aber ganz cool erledigt. (tja eine strengere islamische Erziehung kann vor manchem bewahren, :-) )

Ich glaub das war´s an Vorführprogramm. Es gab noch Spiele, z.b. Joghurtwettschlabbern ohne Hände. Wer als erstes ein Geldstück gefunden hatte, war Sieger. Das war unser stolzer Sohn. Eierlaufen und Sackhüpfen und die Reise nach Jerusalem gab es auch noch und am Ende haben alle getanzt, auch die Lehrer die ja vermutlich nicht vom Dorf stammen.

Überhaupt die Lehrer: die gefielen mir sehr gut, fein gemacht, ruhig – ich hab da andere Erinnerungen an meine lang zurückliegende Schulzeit und ganz schauerlich war, was mein Sohn von einem Lehrer erzählt, der sowieso schon ungepflegt war und dann aber auch noch in der Unterrichtsstunde anfing seine Fußnägel zu reinigen. Igitt.

Wenn man die Kinder- und Lehrerzahl so sieht, dann können die Klassen nicht groß sein – ich muss mal nachfragen, darauf bin ich noch nicht gekommen.

Also meistens fand ich das ja eher eine Belustigung für die Familien und nicht so für die Kinder. Aber denen hat es anscheinend Spaß gemacht. Und wenn man nachsagt, die würden da politisch mißbraucht – das finde ich Unsinn. Die Türken haben ihren Nationalstolz, mich mutet das seltsam an, denn ich bin ja mit dem Schuldgefühl aufgewachsen, dass mein Land ein solches Verbrechen begangen hat, dass wir auf Dauer schuldig bleiben. Und ich fand auch immer albern, stolz auf meine Staatsangehörigkeit zu sein, ich hab ja schließlich nichts dafür getan, dort hineingeboren zu werden. Die Türken haben solche Probleme nicht, auch wenn man ihnen unterstellt, sie hätten ebenfalls einen Genozid begangen. Wie bei uns, war das noch in einem anderen Staat, allerdings sind fast gleichzeitig auch viele Türken Opfer von Vertreibungen und Massakern geworden – und haben sie nicht recht, dass man wenn, dann alles berücksichtigen muss? Aber an das Thema wollte ich sowieso noch mal ran.

Apropos Schule: Neulich hab ich in einem Religionsbuch geblättert, 6.Klasse, in die geht unsere große Tochtern. Da waren doch tatsächlich die Ahl-u-bait erwähnt (na hier heißen sie ehl ü beyt oder so). Und zwar in der Zusammenstellung wie wir Shiiten sie sehen, die Personen die der Prophet Muhammed, s.a.s., so oft unter seinen Mantel gebeten hat: seine Tochter Fatima, a.s., sein Schwiegersohn und treuer Gefährte Ali, a.s. und ihre Kinder Hassan a.s. und Hussain, a.s.

Von anderen Sunniten hört man oft, dass damit alle Frauen gemeint wären, was aber nicht viel Sinn macht, denn der Prophet, s.a.s., hat hier viele Male gezeigt, wer seine Aufgabe fortführen würde. Na da war ich doch erfreut. Neulich war auch ein Nachbarjunge hier, der wurde gefragt, warum ich wohl die Arme nicht verschränke beim Gebet und er wusste gleich, dass es die dschafaritische Rechtsschule ist, der ich angehören. Und noch eine Nachbarin hat das Salawat gesprochen, wie es hier üblich ist und ich meines – sie meinte wohl erst, ich bete Ali, a.s. an, aber ich hab ihr erklärt, dass es die “Aile”, die Familie des Propheten ist, der das gilt. Ein bisschen als sonderbar werde ich aber schon  beurteilt, wenn ich mir vom Hof der Nachbarn einen Schotterstein aufklaube, wenn ich in deren Haus bete, :-)

Tja leider sind alle Videohochlade versuche gescheitert. Vielleicht finde ich ja eine Möglichkeit, es zu verlinken. Guckt doch einfach noch mal rein. Bei facebook ist für meine Freunde ein bisschen was sichtbar, :-)