Hier spricht Bruder Mohammed Saleh und sagt etwas sehr Wichtiges: es kann doch nicht immer so weitergehen, dass nach jedem Verbrechen der Zionisten kurz die Empörung hochwallt, die UN eine Resolution und Israel eine PR-Kampagne loslässt und dann beruhigt sich alles wieder bis zum nächsten Mal. Wir dürfen nicht locker lassen, bis Israel so unter Druck gesetzt wird, dass es seine Politik ändert. Sie machen selber ein friedliche Zwei-Staaten-Lösung unmöglich indem sie den Siedlungsbau in palästinensischen Gebieten fortsetzen und Gaza blockieren. So wird es keinen Frieden geben.
Also die Videos sind beim Hochladen, ich hab ein paar Fotos und persönliche Eindrücke.
Zu der Kundgebung und Demonstration heute hatten ja überwiegend türkische Verbände und Gemeinden aufgerufen und so war auch die Beteiligung überwiegend türkisch geprägt. Ich fand erst, dass es sehr wenige Teilnehmer waren, aber als wir dann losgegangen waren, war der Zug doch ganz beachtlich. In der Vorbereitung hatte man sich viel Mühe gegeben, Parolen auszusuchen oder zu gestalten, die meistens auf Deutsch waren, nur ein paar türkische dabei. Das eine oder andere “Allahu ekber” (Gott ist größer) erschallte natürlich trotzdem, ich persönlich finde das schön, es ist schließlich ein Gebet und keine Hetzparole.
Die Anweisungen für das Verhalten auf der Demo waren aber schon richtig “deutsch” – soviel zur Integrationsfrage:
Man merkte schon, dass die meisten Teilnehmer das Demonstrieren nicht so gewöhnt sind. Mit den Sprechchören ging es auch immer etwas durcheinander. Aber friedlicher geht´s nicht. Die Polizei hat sich wohl ziemlich gelangweilt.Eine der erlaubten Parolen:
Manche Parolen waren aber auch nicht so geeignet, gerufen zu werden, das hat man gemerkt.
Hier geht´s dann richtig los – das ist ein special für Fatima114:
Hier greife ich vor zu meinem letzten Video, entstanden nach dem offiziellen Ende der Kundgebung. Während der Ansprachen fiel nämlich immer ein etwas abenteuerlich aussehender Mann im Jägermeister-Shirt durch lautes Rufen auf und er wollte unbedingt reden. Am Ende wurde gesagt, dass er ein ehemaliger US-Soldat sei, der seine früheren Taten bereut. Er bekam dann doch noch das Mikro, und er sagte uns, dass er in Falludscha gewesen wäre, und dass er haßt, was er getan hat und haßt, was aus seinem Land geworden ist. Möge Allah ihm verzeihen!