Archiv für den Tag 19. Juni 2009

Über Imam Mahdi, möge er bald erscheinen, Teil 2

Über Imam Mahdi, möge er bald erscheinen, Teil 2

Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen


Was sind die Zeichen der Wiederkehr Imam Mahdis, f.?


Es gibt zahlreiche Zeichen (einige werde ich in scha Allah anführen), die darauf hinweisen, dass seine Wiederkehr in nicht allzu ferner Zeit bevorsteht.

Zunächst allerdings noch den Hinweis, dass das Konzept eines erwarteten Erlösers keine Besonderheit der Shiiten ist. Die Hinweise auf Imam Mahdi, f., sind auch im sunnitischen Islam bekannt, nur wird das dort selten gelehrt, oder die Interpretationen, um welche Person es sich handelt sind unterschiedlich. Das bedingt sich aus der Geschichte des Islam und aus den Differenzen in der Frühzeit, denn die Nachfahren des Propheten wurden von den unterdrückerischen Dynastien verfolgt, deren Machtergreifung nach shiitischer Auffassung hätte verhindert werden können, wären die Muslime in der Nachfolge des Propheten Muhammed, s.a.s., seinen Anweisungen gefolgt. So sind die zahlreichen Überlieferungen von denen ich im ersten Teil einige wenige zitiert habe, bei vielen Sunniten unbekannt, der Mahdi, f., ist einfach kein Thema.

Abgesehen davon, gibt es die Erwartung des Messias auch in anderen Religionen und sogar in Nicht-Religionen, in denen ein Tag erwartet wird, an dem Gerechtigkeit auf der Erde einkehrt, wobei das dann nicht an eine Person gebunden ist.

Die Erkenntnis, dass die Menschheit eine Unterstützung braucht durch eine besondere Persönlichkeit, ist also nichts Exklusives.

Es gibt viele Hinweise auf die Zeit, in der der Imam al-Zaman,f., zurückkehren wird. Davon sind m.E. besonders die sozialen Zeichen interessant, es gibt aber auch viele Hinweise auf Naturereignisse oder -katastrophen, sowie kriegerische Auseinandersetzungen, die auf seine Wiederkehr deuten.

Bedeutend für die Angehörigen der Buchreligionen ist, dass er die u.a. die als verschollen geltende Bundeslade mit sich führen wird und dass seine Rückkehr an die ebenfalls erwartete Rückkehr Jesu ,a.s., gekoppelt ist. . Die Mitführung der Bundeslade und die Rückkehr Jesu, a.s., ist zu sehen als Vereinigung der vollkommenen Menschen unter der vollendeten Religion Gottes, dem Islam, dem Ergebensein in Gott. Die Bundeslade nimmt Bezug auf die Schrift des Alten Testaments und soll die Steintafeln mit den zehn Geboten, die Moses (a.) von Gott erhielt, enthalten und bezieht sich auf das Judentum. Die Rückkehr Jesu steht im Bezug zum Christentum.

Vortrag von Doris Tarabolsi

Gott verkündet im Qur’an in Sura al-Muminun (23), Vers 52:

Gewiss, dies ist eure Gemeinschaft, eine einzige Gemeinschaft, und Ich bin euer Herr, so fürchtet mich!“


Soziale Zeichen der nahenden Wiederkehr des Imam Mahdi, f., und Überlieferungen dazu:


1. Ausbreitung der Unterdrückung und Tyrannei
2. Korrupte Dominanz. Erscheinen der korrupten Überzeugungen, moralischer Verfall der Zivilisationen
3. Großer wissenschaftlicher Fortschritt
4.Vernichtende Uneinigkeit und Kriege. Schwinden der Sicherheit und des Friedens
5.Das Erscheinen von Lügnern und Schwindlern, die behaupten, Reformatoren zu sein.
6.Preissteigerungen und ökonomischer Verfall.
7.Reformative Bewegungen und Führerschaften werden sich den Weg zu al-Mahdi bahnen. Menschen werden nach Hilfe rufen um sich von Staaten der Unkenntnis zu befreien, die von Mächten des Materialismus und der Aggressionen unterstützt werden.

Überlieferungen des Propheten Muhammed, s.a.s.:

Es wird eine Zeit auf meine Gemeinschaft zukommen, wenn weder von dem Quran, außer die Form, noch vom Islam, außer der Name übrig bleiben wird. Sie werden danach gerufen werden; aber sie werden die Entferntesten aller Leute davon sein. Ihre Moscheen werden groß sein, aber sie werden ohne Führung sein. Die Juristen dieser Zeit werden die bösesten unter dem Himmel sein. Das Leid wird von ihnen ausgehen und dann wird es zu ihnen zurückkehren.“


„Es wird eine Zeit auf meine Gemeinschaft zukommen, wenn deren innerlichen Gedanken schlecht sein werden. Ihre äußerlichen Gedanken werden gut sein, da sie die Welt begehren werden. Damit werden sie nicht wollen, was mit Allah dem Großen und Allmächtigem ist. Ihre Angelegenheit wird die Heuchelei sein. Keine Angst wird darin vermischt sein. Deshalb wird Allah sie alle dafür bestrafen. Zu diesem Zeitpunkt werden sie Ihn anflehen mit ertrinkender Demütigkeit, aber Er wird ihnen nicht antworten.“


Von Imam Ali, dem Fürsten der Gläubigen, a.s.:


„Al Mahdi,f., wird solange nicht hervorkommen, bis ein Drittel (der Leute) ermordet wird, ein Drittel (von ihnen) stirbt und ein Drittel (von ihnen) überlebt.“



Von Imam Muhammad al-Baqir,a.s., der sagte:

„Al-Mahdi wird nicht erscheinen, bis die Unterdrücker regieren.“


Von Imam Jaafar as-Sadiq ibn Muhammad, a.s.:

„Wenn unser Qa’im ( ein Beiname des Imam Mahdi,f.,) sich erhebt, wird Allah der Große und Allmächtige die Ohren und Augen unserer Schiiten erweitern. Es wird keinen (Post-) Mann zwischen ihnen und Qaim geben. Er wird zu ihnen sprechen. Sie werden ihm zuhören und ihn ansehen, obwohl er währenddessen an seinem Platz sein wird.“


(hierin vermutet man einen Hinweis auf den technologischen Fortschritt, der Kommunikation über weite Entfernungen ermöglicht)


Quelle und mehr

Weitere Zeichen


Soweit im zweiten Teil. Viele der beschriebenen Zeichen haben auch schon in anderen Zeiten zugetroffen – allerdings haben wir jetzt den enormen technologischen Fortschritt, der in früheren Jahrhunderten niemals solch ein Ausmaß erreicht hat, der aber wohl für den Erfolg Imam Mahdis, f., mit entscheidend ist.

Der Imam braucht aber auch uns, seine Shia, seine Gemeinschaft, die Menschen die sich auch ohne seinen sichtbaren Beistand darum bemühen, die Welt zu verbessern, nach Gerechtigkeit streben, die Unterdrückung anprangern und nach den Gesetzen Gottes leben. Eine Revolution wie sie der Imam der Zeit, f., bringen wird, kann die Welt nicht auf einmal umkrempeln, ohne jegliche Vorbereitung. Darum ist es für alle gottesfürchtigen Menschen wichtig, nicht in Passivität zu verharren, bis die Zeit für die Rückkehr des Imams, f., gekommen ist.


In scha Allah fasse ich im dritten Teil zusammen, was über die Art der Revolution des Imam Mahdi, f., bekannt ist und stelle den aktuellen Bezug her.

Imam Mahdi, f., der der Welt Gerechtigkeit bringen wird

Imam Mahdi, f., der der Welt Gerechtigkeit bringen wird

Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen

Ein Thema, das eine Grundlage des islamischen Glaubens ist, aber auch einen Bezug zu den aktuellen Ereignissen im Iran hat.

Um diesen zu verstehen, ist aber eine Erklärung des Imamats und in diesem Fall besonders der Persönlichkeit und der Aufgabe des 12. Imams, Imam Mahdi, f.,(Abk.f.: Adschil faradschahum – möge er bald erscheinen)- notwendig. Im shiitischen Islam (aber nicht nur dort) sind wir überzeugt, dass Gott die Menschheit nach dem Tod des letzten Propheten Muhammed, s.a.s., nicht ohne Anleitung gelassen hat. Wir brauchen Persönlichkeiten, die uns bis zum Tag der Auferstehung Vorbilder in der Lebensweise des Propheten, s.a.s. (Sunna) sind und die uns die wahre Bedeutung des heiligen Korans erläutern. Nach unserer Überzeugung, stammen alle diese Persönlichkeiten aus der Nachkommenschaft des heiligen Propheten, s.a.s., beginnend mit seinem Schwiegersohn, Ehemann der verehrten Tochter des Propheten Fatima, a.s. und Cousin Imam Ali, a.s. . Es handelt sich hierbei nicht um eine Dynastie, in der beispielsweise der jeweils älteste Sohn eines Imams sein Nachfolger wurde, sondern es wurde der jeweils Fähigste bestimmt.

Der letzte dieser 12 Imame, ist der, den wir Imam Mahdi, der Rechtgeleitete, f., nennen. Er hat noch eine Reihe anderer Beinamen wie „Fürst der Zeit“ (sahib-ul-zaman) oder „Der Aufständische“ (al-qaim) – ein Hinweis auf den Aufstand den er bei seiner Rückkehr anführen wird, um die Gerechtigkeit auf die Erde zurückzubringen. Sein Geburtsname ist Muhammed ibn Hasan. Geboren wurde er im Jahr 255 nach der Hidschra (Auswanderung des Propheten nach Medina), das ist nach christlicher Zeitrechnung im Jahr 869 n.Christus. Da sein Vater, Imam Hasan al-Askari, a.s., von den Herrschenden aus der Dynastie der Abbassiden zeitlebens verfolgt wurde – ein Schicksal, das den Imamen gemeinsam war, da die herrschenden Dynastien immer die Ausbreitung des reinen Islams fürchteten – wurde seine Geburt verheimlicht, nur wenige Vertraute waren informiert. Bis zu seinem 6. Lebensjahr wurde der Imam, a.s., weitgehend von seiner Mutter, Nargis Chatun und der frommen Schwester seines Vaters, Hakima, erzogen und unterrichtet, da sein Vater Imam Askari, a.s., die meiste Zeit von der Familie getrennt war, durch Gefangenschaft. Als der Imam,a .s., fünf Jahre alt war, wurde sein Vater im Alter von nur 28 Jahren vergiftet. Als einziger Sohn ging das Imamat auf ihn über – seine Fähigkeiten dazu hatte er schon im frühen Kindesalter durch besondere Reife und Frömmigkeit bewiesen, es war derart angekündigt worden.

Für ca. 70 Jahre, bis in das Jahr 329 n.d.H. (939 n.Chr.) wirkte der Imam Mahdi, a.s., in der sogenannten „kleinen Verborgenheit“. Das heißt, er stand noch durch Mittelsmänner im Kontakt mit den Gläubigen, nahm Briefe entgegen und beantwortete sie, erhielt Geld von der Gemeinde und erteilte direkte Anweisungen und Ratschläge. Sein Wirken im Verborgenen sollte ihn vor dem Schicksal seiner Vorfahren schützen, denn seine größte Aufgabe steht ihm ja noch bevor.

Es führt zu weit, auf die Weisheit und Gottesehrfurcht des Imams der Zeit, f., hier ausführlich einzugehen, ich werde in scha Allah am Ende einige Quellen und Literaturtipps geben.

Ein Gebet des Imams, f., zitiere ich hier als Beispiel für seine tiefe Frömmigkeit:

„Oh Allah, schenke uns den Erfolg im Gehorsam Dir gegenüber, die Abwendung von dem Ungehorsam, die aufrichtige Absicht und das Wissen über Verbote. Ehre uns durch Rechtleitung und zielorientiertes Vorgehen. Schenke unseren Zungen Vernunft durch Richtigkeit und Weisheit. Erfülle unsere Herzen mit Wissen und Erkenntnis. Bereinige unser Innerstes vom Verbotenen und Zweifelhaften. Halte unsere Hände zurück von Unrecht und Diebstahl. Hüte unsere Blicke vor Schamlosigkeit und Verrat. Versperre unser Gehör vor (bösem) Geschwätz und übler Nachrede“ (entnommen bei je 40 Überlieferungen der 14 Reinen, Übersetzung von Fatima Özoguz, Verlag m.haditec)

Im o.g. Jahr begann die Zeit der „großen Verborgenheit“ und diese dauert an. Der Imam, f., lebt – aber er ist für die Menschen nicht sichtbar. Wir sind überzeugt, dass seine jetzigen Taten sich auswirken und dass er Anteil am Leben und Wirken der Gläubigen hat. Er ist bereit für seine Rückkehr, um seine Aufgabe auszuführen und nur Allah weiß, wann dieser Zeitpunkt gekommen sein wird. Zu seiner Teilnahme am Leben der Menschen und zu seinem Einfluss in der Zeit der Verborgenheit sagt der Imam, f., selber:

„Gewiss ist Gewinn von Nutzen von mir, während der Zeit meiner Verborgenheit, wie Gewinn des Nutzens von der Sonne, wenn die Blicke sie wegen der Wolken nicht mehr sehen“ (Quelle wie oben)

Naturgemäß werden Zweifel an seiner langen Lebenszeit geäußert – wer sich allerdings mit religiösen Geschichten beschäftigt weiß, dass er nicht die erste Person ist, der Allah der Erhabene eine außergewöhnlich lange Lebenszeit beschert hat. Z.B. sehen wir das an der Geschichte des Propheten Nuh (Noah), a.s.

Einige Hinweise aus Quran und Sunna auf den Imam der Zeit, f.,:

Verheißen hat Allah denen unter euch, die glauben und gute Werke tun, daß Er sie gewißlich zu Nachfolgern auf Erden machen wird, wie Er jene, die vor ihnen waren, zu Nachfolgern machte; und daß Er gewißlich für sie ihre Religion befestigen wird, die Er für sie auserwählt hat; und daß Er gewißlich ihren (Stand), nach ihrer Furcht, in Frieden und Sicherheit verwandeln wird: Sie werden Mich verehren, (und) sie werden Mir nichts zur Seite stellen. Wer aber hernach undankbar ist, das werden die Empörer sein.“ Sure 24:55

Imam Ali Zayn al Abidin (a.s.) sagte: ,,Dieser Vers bezieht sich auf den Zeitraum, indem der letzte der heiligen Imame, al Mahdi al Qaim die Erde beherrschen wird. Er wird die Ungerechtigkeit und den Polytheismus für immer ausrotten!”

„Und Wir bestellten unter ihnen Vorbilder (Anführer), die (sie) nach Unserem Befehl leiteten, als sie sich standhaft gezeigt hatten und von unseren Zeichen überzeugt waren.“ Sure 32:24

Janab Zurarah berichtet von Imam Sadiq (a.s.), dass Imam Sadiq (a.s.) einmal während einer Diskussion über Imam Mahdi (f) Folgendes sagte:

“Es wird eine Verdunkelung vor der Erscheinung Imam Mahdis (f) geben!” Zurah fragte: “Wieso?” der Imam antwortete: “Aufgrund der Furcht. Er ist derjenige, der mit Spannung (von den Leuten) erwartet wird. Dann werden die Menschen an seiner Geburt zweifeln. Einige werden sagen, dass sein Vater (Imam al Askari (a.s.) diese Welt ohne Kinder verlassen hat, während andere sagen werden, dass Imam Mahdi (f.) im Bauch seiner Mutter von alleine starb. Einige andere werden sagen, dass er zwei Jahre vor dem Tod seines Vaters (f.) starb. Er ist die selbe Person, die die Menschen ängstlich erwarten. Allah will seine Shia (Anhänger) prüfen. Zweifel und Missverständnisse der abweichenden Menschen werden in dieser Zeit beginnen. O Zurarah! Wenn du diese Zeit erlebst, dann rezitiere den Dua ‘Allahhuma Arrifni Nafsak’ (Dua al-Ma’rifa-tul-Imam).”

Sunnitisch anerkannte Überlieferungen des Propheten Muhammed, s.a.s.:

“Al-Mahdî ist von uns, von den Leuten meines Hauses, die Allah in einer Nacht rechtschaffen machte”

[Al-Mahdî minnâ ahla al-baiti yuslihuhu Allahu fi lailatin; von Ali übrliefert in Ahmad bin Hambals Musnad und bei Ibn Madja; Hadith hasan (=akzeptabel)] Quelle: As-Suyuti, al-Djami’ as-Saghir, Nr. 9243

“Al-Mahdi ist ein Mann von meinen Nachkommen: sein Gesicht ist wie ein funkelnder Stern”

[Al-Mahdî radjulun min waladî: wadjhuhu kal-kaukab ad-dûrîyy; überliefert von Hudhaifa; Hadith sahih (=gesund)]Quelle: As-Suyuti, al-Djami’ as-Saghir, Nr. 9245

“Wenn nicht mehr als ein Tag übrig bliebe vom Diesseits, Allah wird diesen Tag derart verlängern, bis er in ihm einen Mann von meinem Hause sendet, dessen Name mit meinem und seines Vaters Namen mit meines Vaters Namen gleich sein wird, und die Erde mit Gerechtigkeit füllen wird, so wie sie mit Unrecht erfüllt war.”

[lau lam yabqa min ad-dunyâ illâ yaumun la-tawwala Allâhu dhâlika al-yauma hattâ yub'atha fîhi radjulun min ahli baitî yuwâtî'u ismuhu ismî wa ismu abîhi ismu abî yamla'u al-arda qistan wa 'adlan kamâ muli'at zulman wa djauran. überliefert von Ibn Mas'ud bei Abu Dawud] Quelle: As-Suyuti, al-Djami’ as-Saghir, Nr. 7490

Die Überlieferungen sind zahlreich, es sprengt den Rahmen hier alle zu zitieren die ich gefunden habe.

Ich beende hier den ersten Teil und werde in scha Allah im zweiten Abschnitt genauer darauf eingehen, welche Zeichen auf Imam Mahdis, f., Rückkehr hinweisen und was seine genauen Aufgaben sein werden.

Quellen bis hier, soweit nicht schon genannt:

„Erwarteter Erlöser“ von Schahid Großayatollah Sayid Muhammad Baqir Sadr, erschienen bei m.-haditec

„Die Shia im Islam“ Sayid Muhammad Husain Tabatabai, erschienen: Islamisches Zentrum Hamburg

„Kitab al Irschad-das Buch der Rechtleitung“, Islamisches Zentrum Hamburg

Vortrag von Doris Tarabolsi: http://www.mahdaviat-conference.com/vdcebv8eijh8f.k1j.html

www. mustahab.al-shia.de

www. eslam.de

www. Al-shia.de

http://iz-sn.de.tl/Home.htm